Author Archives: Mareike Hengelage

In : Berlin, Coworking Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 11 Okt 2017
Skyline der Scharnhorststraße

Unterwegs im Kiez

Berlins Mitte boomt. Schicke Neubauten, Shopping-Zentren, In-Cafés und Bürogebäude dominieren neben den Wahrzeichen, Denkmälern und historischen Gebäuden das Stadtbild. Ob Torstraße, Hackescher Markt, Museumsinsel oder Friedrichstraße – Touristen und Einwohner tummeln sich täglich im Stadtzentrum. Auch schon vor der Erweiterung der Tramlinie M10 war die Gegend zwischen Nord- und Hauptbahnhof  ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort. In den letzten Jahren entstanden rund um das Bundeswehrkrankenhaus hochwertige Wohnanlagen und Geschäftsräume. Auf der anderen Seite der Spree wächst ein neues Stadtquartier, die Europacity, heran. Immer mehr Berliner zieht es zum Leben und Arbeiten in das Areal im Umbruch, dennoch ist das Stadtviertel zwischen Hauptbahnhof, Wedding und Humboldthain ein Geheimtipp – noch.


Wie erreiche ich das Viertel am besten?

Die Bushaltestelle der Linie 120 am Bundeswehrkrankenhaus
Die Bushaltestelle der Linie 120 am Bundeswehrkrankenhaus

…fragst du dich vielleicht. Das Stadtviertel um die Scharnhorststraße ist gut mit der Buslinie 120 vom Hauptbahnhof oder Leopoldplatz zu erreichen, deren Busse direkt vor dem Bundeswehrkrankenhaus halten. In der Nähe befindet sich außerdem die Tram- und Bus-Haltestelle Invalidenpark, an der die Tramlinien M1, M5, M8 und M10 vorbeiführen.

Auch die Busse der Linien 120, 142, 147, 245 und der TXL machen am Park Halt. Außerdem verläuft in der Nähe des Coworking Space die U-Bahn-Linie 6. Von der U-Bahn-Haltestelle Schwarzkopfstraße ist die Scharnhorststraße zu Fuß oder per Fahrrad über die Ida-von-Arnim-Straße zu erreichen. Entlag der Scharnhorststraße gibt es viele Parkmöglichkeiten und sogar eine Aufladestation für E-Autos an Ecke zur Kieler Straße.


In der Nachbarschaft

Mitten drin bietet dir Amapola als Coworking Space Start-ups, Freelancern und Jungunternehmern einen Arbeitsplatz. Im Juni 2017 feierte der Space bereits sein einjähriges Bestehen. Doch was bietet die Nachbarschaft dir als neuen Coworkern, Zugezogenen oder Berliner sonst noch? Im Viertel gibt es neben Kita, Fotostudio und Friseursalon andere Kleinunternehmen wie die Ausbildungsberatung BLINKER FuturePlanner. Für eine Pause bieten sich entlang der Scharnhorststraße die Bäckerei Steinecke, das Restaurant Esszimmer oder das Café Hygge an.


Auf den Spuren von…

Die zentral gelegene Gegend befindet sich in historischer Nachbarschaft. Unweit von Südpanke und Scharnhorststraße begann 1710 die Geschichte der Charité, das sich innerhalb der vergangenen dreihundert Jahre vom Armenkrankenhaus zum international renommierten Gesundheitszentrum wandelte. Davon erzählt das Medizinhistorische Museum am Charitéplatz. Fünf Minuten vom Coworking Space entfernt, kannst du eine militärhistorische Grabstätte erkunden: der 1748 angelegte der Invalidenfriedhof galt seit 1815 als ehrenvolle Begräbnisstätte für preußische Würdenträger.


Das Viertel historisch erkunden

Der ehemalige DDR-Grenzwachturm - heute eine Gedenkstätte
Der ehemalige DDR-Grenzwachturm – heute eine Gedenkstätte

In unmittelbarer Nähe verlief von 1961 bis 1989 die Berliner Mauer, die West- von Ost-Berlin und damit BRD von DDR trennte. Dieser einstige sowjetische Schutzwall lässt sich heutzutage per Fahrrad entdecken, z. B. auf der „Mauer Radtour“ von Berlin on Bike oder mit den Fat Tire Tours Berlin und dessen „Berlin Wall & Cold War Tour“.

In der Nähe von Amapola Coworking steht am Spreeufer ein ehemaliger DDR-Grenzwachturm, der heute als Gedenkstätte für den ersten Mauertoten Günter Liftin genutzt wird. Eine Dauerausstellung mit Fotodokumenten zur Situation an der Grenze erinnert an die Opfer der Berliner Teilung.

Kultur-Pause

Promenade am Spandauer Schifffahrtskanal
Promenade am Spandauer Schifffahrtskanal

Wenn Deadlines und Meetings Überhand nehmen, gibt es nahegelegene Anlaufstellen, um vom Arbeitsstress abzuschalten. An der Invalidenstraße bietet dir der Hamburger Bahnhof als Museum für Gegenwartskunst eine kulturelle Auszeit vom Alltag. Angrenzend an das imposante Gebäude, dem ehemaligen Bahnhofsgebäude, verwöhnt Sarah Wieners Restaurant kulinarisch.

Im Naturkundemuseum – eines der größten in Deutschland – sorgt dagegen Tristan, ein Skelett des Tyrannosaurus rex, neben anderen Tierarten und Naturphänomenen für Erstaunen. Wenn du es lieber ruhig und grün magst, dann findest du an der Südpanke Park oder am Nordhafen kleine Ruheoasen vom Stadtleben. Diesen erreicht ihr über die Promenade am Spandauer Schifffahrtskanal, ein beliebter Radweg entlang der Spree.

 

Ruheoase am Nordhafen - 10 Minuten entfernt
Ruheoase am Nordhafen – 10 Minuten entfernt

Politik nebenan – Die Nachbarn

Amapola befindet sich außerdem in politisch bedeutsamer Gesellschaft. In Sichtweite des Coworking Space befindet sich zwischen Chaussee- und Scharnhorststraße seit 2016 der Bundesnachrichtendienst. Gegenüber dem Invalidenpark, an der Ecke Invalidenstraße und Scharnhorststraße, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ihren Amtssitz – in direkter Nachbarschaft zum Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.


Fußläufig zur Chausseestraße

Mehr Möglichkeiten, deine Pause zu verbringen, gibt es an der Chausseestraße, die parallel zur Scharnhorststraße verläuft. Für den kleinen und großen Hunger hält das Deli Agata Torrisi traditionelle sizilianische Küche, eine täglich wechselnde Tageskarte und vegetarische Spezialitäten bereit. Exzellenten Kaffee und Latte Art versprechen der Coffee Shop 19 grams und das Artcafé Jadore, wo nebenbei Kunst ausgestellt wird.

Künstlerisch geht es auch in der Galerie 36 zu, in der du historische und zeitgenössische Fotografie erleben kannst. Falls du ein Work-out in der Mittagspause bevorzugst, ist der Slim-Gym Club Mitte nicht weit. Dort kannst du dich an EMS-Training wagen. Für das Feierabendbier geht es etwa ins traditionelle Ballhaus Berlin, bevor du im Edeka Sapphire im Libeskind-Bau an der Chausseestraße 43 bis 21 Uhr deine Einkäufe erledigen kannst.

In : Allgemein Comments : 8 Author : Mareike Hengelage Date : 27 Mrz 2017
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Ob Sozialprojekt oder Kleinunternehmen – Crowdfunding gilt in der deutschen sowie internationalen Startup-Szene als erfolgsversprechende Methode, unbürokratisch an Kapital zu kommen. Die „Crowd“ (Menschenmenge) sorgt dabei für das „funding“ (finanzielle Förderung). Unzählige Plattformen bieten inzwischen verschiedene Modelle der Massenfinanzierung an. Die bekanntesten Crowdfunding-Seiten wie kickstarter und indiegogo pushen kreative Ideen, vernetzen Unternehmen mit potenziellen Kleininvestoren und ermöglichen somit die Realisierung von Projekten und Produkten. Einen guten Überblick zum Thema Crowdfunding etc. bietet die deutsche Website Crowdfunding.de.

Das klassische Crowdfunding entstand aus der Idee, kleinere Kreativprojekte mitzufinanzieren und ein materielles oder auch immaterielles Dankeschön („reward“) zu erhalten. Hierfür existieren Crowdfunding-Plattformen wie startnext, eine Crowdfunding-Gemeinschaft, die künstlerische, soziale, wissenschaftliche und innovative Vorhaben finanziell fördert. Jedoch scheint der Unterschied zwischen Spenden und Crowdfunding nicht immer sehr eindeutig. Beispielsweise geht es bei betterplace oder Mein Grundeinkommen grundsätzlich um Spenden an gemeinnützige Organisation oder die Verwirklichung privater Träume und Wünsche – der eigene Gewinn besteht sozusagen aus einem guten Gefühl.

Anders sieht es bei den Optionen des Crowdinvesting und Crowdlending aus: Hier unterstützen Klein- bis Großinvestoren Businessideen, indem sie sich am (Start-)Kapital beteiligen. Sie spekulieren beispielweise auf eine spätere Gewinnbeteiligung (in Form von Zahlungen und ähnlichen Vorteilen) oder leihen dem Venture das Geld, um bei erfolgreicher Umsetzung die Summe der Investition inkl. Zinsen zurückgezahlt zu bekommen.

Beim Crowdinvesting wie auch Crowdlending sprechen die Insider von P2P- (Peer-to-Peer) und P2B-Krediten (Peer-to-Business). Die sich derzeit rasant entwickelnde FinTech-Szene nutzt etwa das Konzept des Crowdinvesting als Finanzierungsmodell für Startups. Diese sogenannten Microinvestoren können ihr Geld über Fintech-Plattformen in unterschiedlichen Segmenten und Arten anlegen, wie ein Online-Bericht des Magazins Mein Geld vor Augen führt. Auf dem Fintech-Blog finletter erklärt Autor Tobias Baumgarten jedoch, warum die Investments nicht immer erfolgsversprechend sein müssen.

Crowdinvesting als Kreditmodell der jungen Fintech-Szene ist längst nicht selbsterklärend. Das 2009 gegründete Unternehmen Seedmatch sieht sich Unsicherheiten und Irrtümern im Bereich Crowdfunding oft aufgesetzt und erklärt, wo die Unterschiede liegen.

Die Modelle spielen für aufstrebende Startups nicht nur eine Rolle, wenn es darum geht, Kapital zu generieren: Über Crowdfunding-Plattformen erhalten sie die Chance, sich neben den potenziellen Investoren auch späteren Konsumenten zu präsentieren und damit ihren Bekanntheitsgrad sowie die eigene Marktattraktivität bereits vor dem Produktlaunch zu steigern. Hinderlich könnte nur die Entscheidungsmacht der führenden Plattformen sein: sie entscheiden, ob ein Projekt es Wert ist, in den Crowdfunding-Katalog aufgenommen zu werden.

Derzeitiger Trend sind Crowdfunding-Portale der Immobilien-Branche, die in Deutschland zunehmend beliebter und bekannter werden. Aber auch mit der Idee einer innovativen Kaffeemaschine konnten risikobereite Anleger überzeugt werden, wie das Beispiel Bonaverde beweistInnovation und Originalität überzeugen in der Regel die Crowd.

Die Beliebtheit von Crowdfunding wächst in Deutschland;
Grafik: statista // Quelle: Für-Gründer.de
In : Allgemein Comments : 2 Author : Mareike Hengelage Date : 27 Okt 2016
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Ein neues Unternehmen Stück für Stück aufzubauen, erfordert Wissen, Ausdauer und Know-How. In der heutigen Gesellschaft wird jedoch mehr und mehr auf spezialisierte Berufsabschlüsse gesetzt, um sich für den potenziellen Arbeitgeber unentbehrlich zu machen. Viele Jungunternehmer mit kurzzeitiger Berufserfahrung setzen zumeist auf eine einzigartige Idee, ein gut ausgebildetes, kreatives Team und die richtige Portion Mut, das eigene Projekt in die Tat umzusetzen. Im besten Fall lassen sich das fehlende Universalwissen und die begrenzte Erfahrung mit ausreichender Lektüre und Recherche ausgleichen. Für Quereinsteiger, Jungunternehmer und Lernbegierige gibt es im Folgenden Lektüretipps und Anregungen…

Entrepreneurship

Deutsche Startups: 5 E-Learning-Plattformen, die Gründer kennen sollten

Deutsche Startups: Die ultimative Startup-Checklist für junge Gründer

Deutsche Startups: Mit Startup-Mindset alte Firmenstrukturen aufbrechen

Gründer: Vom Angebot zur Rechnung: Darauf solltest du achten

Gründer: Rechtsformen im Überblick – Eine kompakte Übersicht für Gründer

Gründerszene: Lexikon

Gründerszene: Inspiration – Die zehn beliebtesten Bücher für Unternehmer

Online-Marketing

Gründerszene: Wie ihr in 5 Schritten mit Newslettern euer Startup aufzieht

Gründerszene: Langfristig erfolgreich – 10 Tipps für dein Affiliate-Marketing

Gründer: Influencer Marketing – So findest und gewinnst du Influencer für dein Unternehmen

Gründer: Das Google Adwords 1×1 – Was war das noch gleich? Wie ging das noch gleich?

Gründerszene: Trends im Marketing – Warum klassische PR (fast) tot ist

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Deutsche Startups: So funktioniert Content Marketing auch “lean”

Gründerszene: Pimp your Content-Marketing – Die fünf besten Marketing-Tools für Startups

Deutsche Startups: Social Media-Advertising: Auch für B2B-Firmen lohnt es sich

Social Media

Deutsche Start-ups: 5 Todsünden von Start-ups im Social Media-Marketing

Impulse: Social-Media-Guidelines – Klare Regeln für die sozialen Netzwerke

Mittelstand-digital: Social Media für Unternehmen (PDF)

Social Media Talk: Welche Social Media Plattform ist für mein Unternehmen geeignet?

Deutsche Startups: Social Media-Zeiten: Morgens Twitter, abends Facebook

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 10 Okt 2016
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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – dieser Spruch bewahrheitet sich beim Thema Instagram, Snapchat und Co. Ob Content oder Affiliate Marketing: Soziale Medien können helfen, die Bekanntheit eines Unternehmens, einer Marke oder eines Produktes zu steigern. Genauso, wie viele Blogger und sogenannte Vlogger (Video-Blogger) auf eine Vielzahl von Kanälen nicht mehr verzichten können, setzen inzwischen auch Unternehmen auf die Anziehungskraft des Visuellen. Influencer-Marketing ist für etablierte Unternehmen zu einem der effektivsten Instrumente geworden, um die eigene Zielgruppe zu erreichen. Mithilfe eines Influencers – ob Model, Schauspieler, Fitness-Guru oder Internetstar – präsentiert sich eine Marke authentisch und „nah“ am Endverbraucher. Nach dem Motto „was xy hat, brauche ich auch“, vertrauen die Follower ihren Idolen, die für die Qualität des Produktes bürgen. Im folgenden wollen wir Euch die wichtigsten sozialen, visuellen Medien und Ihren Nutzen für Unternehmen vorstellen.

Instagram: Via kostenloser Smartphone-App können Nutzer ihr Bildmaterial mithilfe der bekannten Filter und Tools bearbeiten, veröffentlichen und auf anderen sozialen Medien teilen, aber auch anderen Nutzern folgen und deren Fotos, Videos und Stories „herzen“, kommentieren und „regramen“ (teilen). Die Gründer Kevin Systrom (CEO) und Mike Krieger (CTO) stellten ihren Foto-Sharing-Dienst erstmals im Oktober 2010 zum kostenlosen Download im App-Store bereit; 2012 folgte die Übernahme durch den Facebook-Konzern für einen Kaufpreis von 1 Milliarde US-Dollar. Seitdem ist die Nutzerzahl laut dem Kalifornischen Unternehmen auf 500.000 Instagrammer angestiegen. 2016 überraschte die Foto-App ebenfalls mit einem neuen Design sowie überarbeiteten Logo, führte die viel diskutierte Stories-Funktion ein, die Snapchat sehr ähnelt, und ermöglicht seinen Nutzern, in Fotos zu zoomen oder Bildmaterial mit anstößigen Hashtags herauszufiltern. Für Unternehmen gibt es die Möglichkeiten, Werbung zu schalten, die in den News-Feeds der Nutzer auftaucht, ein Business-Profil zu erstellen und mit Instagram Insights Nutzeraktivität zu messen (https://business.instagram.com/gettingstarted/ ).
Handelsblatt: Instagram – Der neue Liebling der Werbebranche ( )
Curved: Instagram Stories: die besten Tipps und Tricks für die Snapchat-Konkurrenz ()

Snapchat: Fotos und Videos, die in wenigen Minuten verschwinden – das ist die Besonderheit an der Instant-Messaging-App. Diese Idee machte das Gespenst auf gelben Hintergrund in den letzten fünf Jahren zu einem der beliebtesten Online-Dienste für Smartphone und Tablet, vor allem bei jungen Menschen (http://www.sueddeutsche.de/digital/trend-app-schnapp-den-teenie-1.3133447). Seit September 2011 wuchs das in Los Angeles ansässige Unternehmen auf 100 Millionen Nutzer pro Tag an. Die Flüchtigkeit der Bilder machten zunächst den besonderen Reiz der App aus, inzwischen bieten auch bekannte Mediengrößen und Marken Infos in Echtzeit an. Zwar machen die Gründer Evan Spiegel und Robert Murphy einiges anders – z.B. gibt es keine detaillierten Nutzerprofile – dafür öffnet Snapchat sich nun dem Behavioral Targeting , um die App interessanter für Unternehmen und deren Marketingstrategien zu gestalten. Damit können Unternehmen ebenfalls Ads in der App platzieren.

Hootsuite Blog: Snapchat for Business: The Ultimate Marketing Guide
Impulse: Was Unternehmen über Snapchat wissen sollten

YouTube : Beim Thema Influencer-Marketing darf die Video-Online-Plattform nicht fehlen, schließlich hat die Google-Tochter bereits einigen Unbekannten zum Promi-Status verholfen. Die Internet-Stars nutzen die Plattform, um in ihren Vlogs (Video-Blogs) ihr Privatleben zu präsentieren, Produkte zu testen und zu bewerten oder ihren Followern Tipps zu geben. Die Bekanntheit der Trendsetter, insbesondere unter Jugendlichen, haben sich Unternehmen mithilfe von YouTube for Business schon längst zu Nutze gemacht und statten die Youtuber mit ihren Produkten aus. Mehr über YouTube im Amapola-Blogartikel!
T3n: 8 Tipps für die eigene YouTube-Strategie: Was Kanal-Betreiber beachten sollten
Gründerszene: Was Startups beim Aufbau eines YouTube-Kanals beachten müssen

Pinterest : Weltweit mit 100 Millionen monatlich aktiven Nutzern beliebt, aber in Deutschland noch relativ unbekannt bietet Pinterest einen Katalog von Bildern und Videos zum Favorisieren, Teilen und Kommentieren. Nutzer können Bildmaterial zu ausgewählten Themen entdecken und sich – beispielsweise zum Kauf – visuell inspirieren lassen. Damit birgt die virtuelle Pinnwand ein Marketingpotential für Unternehmen, dem das Start-Up mit ihrem Angebot Pinterest für Unternehmen nachkommt.
t3n: Content-Marketing mit Pinterest: So holt ihr das Optimum aus dem sozialen Netzwerk
Gründerszene: Pinterest als Marketing-Tool: Fünf Tipps
Gründerszene: Pinterest lässt Nutzer wieder Geld verdienen 

Flicker: Yahoos Foto-Community bietet Unternehmen zwar wenig, lässt sich aber bezüglich Werbeplatzierungen in das Marketingkonzept integrieren.
SmallBusiness.com: Your Small Business Should Be Using Flickr

Tipps:
– Wichtig für Influencer wie Unternehmen ist es, authentisch und transparent zu bleiben: Schleichwerbung vermeiden, Hashtags wie #sponsored oder #ad nutzen.
– Storytelling ist essentiell! Nicht das Produkt, sondern die (Marken-)Botschaft bzw. Mehrwert sollte im Vordergrund stehen.
– Weniger ist immer mehr: Auf Qualität und Ästhetik achten, die eigene Anspruchsgruppe kennen.

Zum Weiterlesen:
Handelsblatt: Whatsapp, Facebook, Instagram – Die beliebtesten Apps in Deutschland
Onlinemarketing.de: Match vs. Reach – Worauf kommt es im Influencer Marketing wirklich an?

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 20 Aug 2016
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The reasons for moving to Berlin are numerous – especially for young freelancers and entrepreneurs. The city offers a lot of prospects for life, work and success. The possibilities to create your own career are endless! Wether you want to start your own company, explore your creativity or work in the innovative fintech sector, you might find in Berlin what you are looking for. Amapola Coworking names three reasons for settling in Berlin:

  1. Berlin is cheap: ‚Poor, but sexy‘ – Berlin’s former major described the city by using these words. Owing to its latest history as a seperated city until the 1990s, Berlin is the young and thriving German capital which has provided low rents, subcultural scenes and diversity for more than two decades. Although supply vs demand inthe real estate market has been a struggle for some years and people are lining up in desperation at time to find a nice and long-term accomodation, Berlin is still an inexpensive choice in comparison to other metropolitan centres worldwide.
  2. Berlin is laissez-faire: Some people might describe the city as chaotic, dirty and lazy – Berlin’s administrations are terribly unorganized, overworked and understaffed when it comes to registration or building an airport. Although it’s the German capital city with a multicultural population, you shouldn’t expect that employees in the public service usually speak English. Nevertheless, Berlin’s habitants are open-minded people who don’t care too much about brands, money or status symbols. They have huge experience in diversity of types of people and don’t bother too much how you look or what you do.
  3. Berlin is innovative: During the last years, Berlin has been in competition with other European cities like London regarding their start-up scenes. Creative and innovative entrepreneurs settle their new companies in Berlin because of, for example, the low cost of living, high quality of life and productive atmosphere. Therefore, young professionals gain (first) work experience abroad by moving to Berlin and enrich the multicultural start-up scene. With the variety of coworking spaces and occasions for collaborations, networking is made easy and even affordable when it comes to professional endevours, business lunches and after work drinks.

If you made up your mind about moving to Berlin already and you can’t wait to settle in Germany’s metropolitan city, there are some do’s and don’ts you need to know about.

  1. Check your passport! Are you one of more than 500 million European citizens? If you are, welcome to Germany! Moving to Berlin, finding a job and settling into your new environment will be quiet easy for you. After your official registration (Anmeldung), you shouldn‘t face anymore difficulties. – If you aren’t a European citizen; you should make an appointment at the German embassy in your home country before your departure or at the authority for foreigners in Berlin after your arrival where you can apply for a residence permit (Aufenthaltserlaubnis) including a work permit (Arbeitserlaubnis).
  2. Finding a place to stay: it will be difficult but possible. Brace yourself for a lot of applications and refusals. With a little bit of luck you can make it through the Berlin real estate jungle and find a long-term accomodation in your favourite kiez (disctrict). As an alternative, you can relate to full-service agencies for furnished apartments or benefit from the New to Berlin?-service by Amapola Coworking.
  3. Provide for yourself: Starting a career in Berlin is an exciting life experience whatever job you’re looking for. Programmers, designers, visionaries – whether it’s an established company or thriving start-up, you can explore new fields and find bigger challenges. As a young international city you should be aware of lower salaries than companies offer in other capitals. Depending on your residence and work permits there are the possibilities of working as an employee, becoming a freelancer or founding your own company. As an employee your new employer usually helps with all necessary paper work and even visa regulations beforehand. Freelancers with the necessary residence and work permits need to register only at the tax office (Finanzamt). If you want to be self-employed and start a business, not only your work permit needs to include this option, but also you have to register at various local authorities like the trade office (Gewerbeamt) and chamber of commerce (Handelskammer) for your new company to be licensed. The New to Berlin?-service by Amapola Coworking can assist you with all necessary steps.

 

 

 

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 07 Aug 2016
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Für den deutschsprachigen Arbeitsmarkt bietet die Online-Plattform Xing seit 2003 Möglichkeiten zum Netzwerken an. Als „OpenBC“ (Open Business Club) gestartet, verbindet das soziale Karrierenetzwerk virtuell Unternehmen, Mitarbeiter, Arbeitssuchende und potenzielle Kooperationspartner. Seitdem stehen die Zahlen auf Erfolgskurs: Anfang 2016 verkündete Xing einen Zuwachs an Umsatz, Gewinn und zahlenden Mitgliedern; insgesamt 1,6 Millionen neue Nutzer registrierten sich 2015, womit sich die Zahl der deutschsprachigen Xing-Mitglieder momentan auf 9,6 Millionen beläuft. Zusätzlich konnte das Hamburger Unternehmen, das zur Burda Media Group gehört, das Online-Eventmanagement und -Ticketingsystem amiando und das Arbeitgeberbewertungsportal kununu übernehmen, die beide z.B. 2015 über 20 % Wachstum verbuchen konnten. Zwar überragt der US-amerikanische Mitspieler LinkedIn das Hamburger Gegenstück in Bezug auf die weltweiten Nutzerzahlen und den Börsenwert des Unternehmens, jedoch steht Xing mit seinem Fokus auf den deutschen bzw. europäischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmermarkt mikroökonomisch gesehen anhand steigender Nutzerzahlen und Reichweite gut dar.

Im Netz

Nutzern steht das Online-Portal zurzeit in den Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Chinesisch und Türkisch zur Verfügung. Ähnlich wie das international führende Karrierenetzwerk LinkedIn können Nutzer ebenfalls zwischen der kostenfreie Basisvariante sowie dem zahlungspflichtigen Premium-Account wählen. Vergleichbar mit der Struktur anderer sozialer Netzwerke können Nutzer ein eigenes Profil erstellen, Nachrichten versenden, Kontakte suchen und Gruppen beitreten. Außerdem entspricht die Profilseite dem Aufbau eines Lebenslaufes, in dem die wichtigsten Stationen und Abschlüsse des beruflichen Werdegangs genannt werden können. Neben einen Veranstaltungskalender bietet der deutsche Marktführer seinen über 14 Millionen Nutzern Stellenanzeigen, Austausch in branchenspezifischen Foren und Gruppen, einen Nachrichtendienst und Messaging-Service sowie seit neustem branchenrelevante Fachartikel, die von ausgewählten Experten verfasst und über die Plattform verbreitet werden.

Business to Business

Etablierte Firmen oder auch aufstrebende Start-ups können sich mit einem Unternehmensprofil auf Xing präsentieren, Stellenangebote ausschreiben, Personal suchen, Kooperationspartner kontaktieren oder neue Geschäftskontakte knüpfen. Für Unternehmen hält Xing verschiedene Angebote für Werbeplatzierungen im Sinne des B2B-Marketings bereit – von einfachen Werbebannern über Business-Seiten bis Marketingkooperationen. Potenzielle Zielgruppen können durch sogenanntes Native Advertising angesprochen werden. Durch die Ausrichtung und Konzentration auf den deutschsprachigen Arbeitsmarkt bietet es insbesondere Gründern die Möglichkeit, einen Eindruck vom lokalen Markt bzw. der potenziellen Konkurrenz zu bekommen oder regional als Unternehmen als attraktiver Arbeitsgeber oder Kooperationspartner bekannt zu werden. Positiv fiel Xing im Vergleich zu LinkedIn in der Vergangenheit wegen seiner Datenschutzregelungen und Benutzerfreundlichkeit auf: 2014 empfahl TÜViT der TÜV Nord Group deutschen Nutzern das Portal Xing, da es im Gegensatz zu den US-amerikanischen Firmen eindeutige und nachvollziehbare Datenschutzregelungen aufweise.


Zum Weiterlesen…

Handelsblatt: Karrierenetzwerk macht LinkedIn weiter Konkurrenz

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 03 Aug 2016
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Verabredungen zum Business-Lunch, das kurze Gespräch in der Kaffeeküche, Weiterbildungen, Fachtagungen und Messen – lange Zeit boten nur diese Anlässe eine Möglichkeit zum Netzwerken. Das US-amerikanische Unternehmen LinkedIn verbindet seit 2003 online Arbeitgeber mit Arbeitnehmer und Investor mit Entrepreneur – zunächst auf dem englischsprachigen Markt, seit 2012 auf der ganzen Welt. Zwar schwächelt die Aktie seit dem Börsengang des Unternehmens im Jahr 2011, konnte aber 2016 den IT-Giganten Microsoft überzeugen, der vor kurzem ankündigte, LinkedIn in naher Zukunft übernehmen zu wollen. Zurzeit zählt das Unternehmen 433 Millionen registrierte Nutzer, 30 Standorte und 9700 Mitarbeiter weltweit; alleine mehr als 8 Millionen Nutzer gibt es im deutschsprachigen Raum.

LinkedIn im Profil

Der kostenfreie Basis-Account umfasst das Erstellen eines eigenen Nutzerprofils oder auch Unternehmensprofils in 24 Sprachen, die Suchfunktion, die Beteiligung an Gruppen, Netzwerkstatistiken und die Möglichkeit, Nachrichten an die eigenen Kontakte zu senden. Die Nachrichtenfunktion in Echtzeit stellt den direkten Kontakt zwischen Nutzern her und erinnert neben der ähnlichen Benutzeroberfläche an andere soziale Netzwerke wie Facebook und Google+. 17% der LinkedIn-Community beziehen die Premium-Variante, die ihnen mehr Statistiken über das Netzwerk und Transparenz von Unternehmensstrukturen sowie erweiterte Funktionen zum Organisieren des Nutzerprofils bietet. Zusätzlich veröffentlicht und verbreitet LinkedIns Nachrichtendienst „Pulse“ von Nutzern verfasste, blogbasierte Beiträge, die über branchenrelevante Neuerungen und Inhalte informieren.

Business as usual?

Besonders Gründer können von der Dynamik und der Internationalität der Firma aus dem Silicon Valley profitieren, indem sie über die Networking-Plattform neue Geschäftskontakte herstellen, eigene Netzwerke aufbauen und bereits vorhandene pflegen können. Neben den Individualnutzern, Arbeitssuchenden und Netzwerkern eröffnet LinkedIn vor allem Personalern und Gründern neue Perspektiven, um nach geeigneten Mitarbeitern zu suchen. Mit einem speziellen Account stehen Recruitern Suchfunktionen und Datenanalysen zur Verfügung, die das Spektrum aus passenden Bewerbern erweitern und damit das Einstellungsverfahren vereinfachen. Wie LinkedIn in das Unternehmen eingebunden werden kann, zeigen die „Business Solutions“ von LinkedIn auf

Big Data

Als digitales Adressbuch bietet LinkedIn Global Playern wie Start-ups nicht nur attraktive Kontakte, sondern arbeitet weiter an dem virtuellen Angeboten – beispielsweise der Werbeplatzierung von Unternehmen: Erst Ende Juni 2016 verkündete die Online-Plattform, die Werbemöglichkeiten um das „Programmatic Buying“ zu erweitern. Es soll Firmen eine individuellere, auf Daten basierende Webplatzierung ermöglichen, um potenzielle Endnutzer zukünftig gezielter anzusprechen. Der systematische Zugriff auf Accounts und die Erhebung von Nutzerdaten ist zwar in der Branche keine unübliche Praxis, brachte jedoch LinkedIn in der Vergangenheit vermehrt Kritik und Beschwerden wegen Datenschutzverletzungen ein. Insbesondere deutsche Verbraucherschützer warnen vor der Datengrube von LinkedIn und ziehen den deutschen Marktführer Xing in puncto Datensicherheit vor.

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 13 Jul 2016
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In direkter Konkurrenz zu Facebook führte Google 2011 das soziale Netzwerk Google+ ein und erschloss damit für sich den Markt der sozialen Medien. Dieser Vorstoß, den Facebook als Herausforderung für eigene Neuerungen ansah, erweiterte die Produktpalette des Suchmaschinen-Konzerns. Im Vergleich zu Googles international erfolgreicher Video-Plattform Youtube konnte Google+ zwar in kürzester Zeit die Zahl der Nutzer auf inzwischen 540 Millionen anwachsen lassen, doch blieb die Beliebtheit und der erhoffte „Traffic“ aus: insbesondere Individualnutzer fanden keinen Gefallen an diesem sozialen Medium. Google+ scheint für Individuen wie für Unternehmen ein Mittel zum Zweck oder auch das kleinere Übel: Nutzer des Email-Dienstes Gmail erhalten automatisch Zugriff auf ein Google+-Profil; Unternehmen legen Google+-Seiten an, damit sie vor allem als Suchmaschinentreffer sichtbar werden.

Ein Plus für Google

Trotz der Einöde in der Google+-Welt gibt es Gründe, die für die aktive Nutzung einer Google+-Seite sprechen. In erster Linie ist die Pflege des eigenen Google+-Eintrages vorteilhaft für die digitale Infrastruktur der Firma: Potenzielle Kunden erhalten auf einen Klick alle relevanten Informationen wie Lage, Öffnungszeiten oder bevorstehende Events und können sich mithilfe von Fotos oder eines virtuellen Rundganges vorab ein Bild machen. Der „Content“ des Google+-Auftrittes kann neben den typischen AdWords von Google zusätzlich zu einem besseren Listenplatz in der Suchmaschine verhelfen. Im Rahmen von Google+ können eigene Kreise („Circles“) aus wichtigen Kooperationspartnern, Medien und Influencern erstellt oder „Communities“ beigetreten werden. Da Google+ bezüglich der Beiträge auf der eigenen Seite ohne Logarithmen operiert, erreichen die Posts bislang alle Follower. Damit hat Google+ einen Vorteil gegenüber der eingeschränkten Reichweite von Facebook-Unternehmerseiten.

What’s new?

Fünf Jahre nach dem Launch des eigenen sozialen Netzwerkes bastelt Google weiter an neuen Produkten auf der Palette: Mit Hangouts on Air können beispielsweise Liveübertragungen realisiert werden. Das bevorstehende Google Post, womit bislang nur US-amerikanische Präsidentschaftskandidaten direkt in der Suchmaschine Beiträge veröffentlichen können, erinnert an den Kurznachrichtendienst Twitter; Lokalere Unternehmen erhalten eine Art „Local Business Card“, welche die Sichtbarkeit der Firmen weiter erhöhen wird.

Die Konkurrenz

Im Vergleich zu Facebook, Twitter, Instagram und Snapchat blieb der erhoffte Boom von Google+ etwas auf der Strecke. Die Monopolstellung des Silicon Valley-Konzerns lässt Unternehmen zwar wenig Wahl, aber bietet gleichzeitig eine Alternative zu den führenden sozialen Netzwerken. Obwohl Social Media-Experten Google+ aufgrund des Mangels an Interaktion mit einer Geisterstadt vergleichen, versetzte die Einführung des sozialen Netzwerkes den Riesen Facebook zunächst in Panik, wie der ehemalige Facebook-Angestellte Antonio García Martínez vor kurzem berichtete. Demnach können Unternehmen wie Gründer gespannt sein, welche Neuerungen und Verbesserungen Google in Zukunft bereithält.

Zum Weiterlesen…

Wired: So will Google mit neuen Social-Networking-Funktionen durchstarten

Business2Community: 6 Reasons Why Businesses Should Use Google+ to Improve Search Engine Optimization Results

The Verge: Google is letting celebrities and businesses post directly to search results

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 13 Jul 2016
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Im März dieses Jahres feierte Twitter bereits seinen 10 Geburtstag: Am 21. März 2006 veröffentlichte der Twitter-CEO Jack Dorsey seinen ersten Tweet, bevor der Kurznachrichtendienst „twttr“ im darauffolgenden Juli für die Öffentlichkeit zur Nutzung freigegeben wurde. Nach dem rasanten ersten Wachstum kann Twitter 2016 ca. 305 Millionen aktive Nutzer sowie geschätzte 500 Millionen passive Follower weltweit vorweisen. Jedoch stagnieren die Zahlen in den letzten Jahren und können nicht an Facebooks 1,59 Milliarden internationale Nutzer heranreichen. Dennoch sprechen Argumente für Twitter – insbesondere, wenn es um die Etablierung neuer Marken und Produkte geht.

Kurz und knapp

Twitter bietet Nutzern die Möglichkeit des „Microblogging“: Mit der Obergrenze von 140 Zeichen pro „Tweet“, in Anlehnung an einen zwitschernden Vogel als Logo des Unternehmens, müssen sich Nutzer als Microblogger kurzfassen, um ihre Botschaft effizient, aber verständlich zu vermitteln. Dabei liegt die optimalste Nachricht bei einer Zeichenanzahl zwischen 70 und 100. Wichtig ist vor allem, dass der Tweet einen „Content“ (also Inhalt) enthält oder als „Teaser“ genutzt wird, um die Twitter-Follower auf einen Link oder sogar sich selbst bzw. die eigenen Produkte oder Webpräsenz aufmerksam zu machen. Kostenpflichtige Werbeschaltungen sind ebenfalls möglich.

Das erste Zwitschern

Start-ups und ihre Gründer können von der Dynamik auf Twitter profitieren. Aufgrund der Anzahl an Tweets pro Minute (über 300.000) entsteht zwar das Risiko, dass Nachrichten leicht in der Masse untergehen, die Spontanität dieses sozialen Netzwerkes trägt jedoch ein Viralitätspotenzial in sich, welches Unternehmen in kürzester Zeit bekannt machen kann. Darüber hinaus können Gründer bereits im Entstehungsprozess ein Netzwerk aus Followern aufbauen und über den Entwicklungsprozess ihres Start-ups oder kommenden Produkts in Echtzeit berichten. Hinter die Kulissen eines aufstrebenden Unternehmens zu schauen, verleiht eine persönliche Note und Authentizität. Daher kann sich beispielsweise der CEO als Gesicht bzw. Sprachrohr des Unternehmens mit einem eigenen Account zu Wort melden.

Das Ein-mal-Eins

In der Regel sollten die Tweets nicht nur vom eigenen Unternehmen oder der Marke handeln. Deshalb eignet sich Twitter besonders für die Ankündigung von Kooperationen, kurzzeitigen Aktionen und kommenden Veranstaltungen, aber auch, um sich an gesellschaftlichen, politischen oder wirtschaftlichen Debatten mit einem Statement zu beteiligen. Um eine größere Reichweite und potenzielle Interaktion in der Twitter-Community zu erzielen, sind höchstens ein bis zwei Hashtags – weniger ist mehr – und, falls möglich, die Verlinkung eines anderen Twitter-Accounts (@Name) unverzichtbar. Dabei warnen Twitter-Experten davor, die Funktion des @-Zeichens zu verwechseln: Am Anfang eines Tweets ist die Nachricht nur für den angesprochenen Nutzer sichtbar, innerhalb des Satzes können alle Follower den Tweet lesen.

Wer tweetet wann?

Denn das Ziel vieler Tweets ist es, „retweetet“, d.h. erwähnt zu werden. Dadurch erhöht sich die Reichweite, Nutzer werden auf das Unternehmen aufmerksam und potenzielle Anspruchsgruppen werden ersichtlich. In Deutschland ist Twitter mit seinen 12 Millionen aktiven Nutzern monatlich eine etablierte Größe im Kreis der sozialen Netzwerke. Als Kurznachrichtendienst wird es ebenso von Politikern, Journalisten und Meinungsmachern genutzt, um Diskussionen anzufachen oder eigene Standpunkte zu vertreten. Durch die Schnelllebigkeit ist eine gewisse Regelmäßigkeit der Tweets notwendig, um im Gespräch zu bleiben. Die besten Tage sind laut verschiedener Analysen von Nutzerverhalten am Freitag sowie am Wochenende. Der Erfolg eines Tweets orientiert sich am Alltag der Twitter-Nutzer: Frühmorgens tweeten; zum Mittagessen retweeten; in den späten Abendstunden möglicherweise den Tweet von morgens wiederverwenden.

In Zukunft…

Anfang 2016 machten viele Meldungen über Twitter die Runde. Personelle Schwierigkeiten in der Führungsetage wechselten sich mit der Panik der Twitter-Nutzer ab, Twitter wolle die 140 Zeichen abschaffen und Facebook nachahmen. Nun laufen andere soziale Medien wie Instagram und Snapchat Twitter den Rang ab. Zwar nutzen vor allem US-amerikanische Teenagers laut eines Medienberichts Twitter neben Snapchat als Nachrichtenquelle, doch lässt dieser Umstand die Twitter-Community kaum mehr anwachsen. Aus diesem Grund modernisiert die Firma aus San Francisco: optimierte Nutzerfreundlichkeit, längere Videos via Twitters Video-App „Vine“ und eine datensichere App für VIP-Nutzer. Trotzdem hält die Komplexität dieses sozialen Mediums viele Social Media-Nutzer und auch Unternehmen von der erfolgreichen Nutzung und Einbindung in den Alltag immer noch ab.

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In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 13 Jul 2016
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Wenn ich groß bin, werde ich Youtuber – so oder ähnlich äußern sich einige Schülerinnen und Schüler im 21. Jahrhundert auf die Frage nach ihrem Berufswunsch. Dafür lädt Youtube potenzielle Video-Stars bereits zu Boot-Camps ein. Die Video-Plattform, die 2005 online ging und im darauffolgenden Jahr bereits der Google-Gruppe angehörte, wird inzwischen nicht nur von Digital Natives genutzt. Jeder findet auf Youtube etwas zum Sehen, Hören, Lachen oder Weinen; sei es ein Katzenvideo, Kochkurs oder das neuste Schlagerlied. Der seit 10 Jahren anhaltende Erfolg von Youtube zeigt sich anhand der Statistiken des Unternehmens: Mehr als 1 Milliarde Menschen nutzen die Online-Plattform, die in 88 Ländern und in 76 Sprachen existiert. Laut Youtube verwenden einige Nutzer das Video-Portal vergleichbar zu ihrem TV-Gerät.

Urheberrechte?

Zwar geriet der internationale Marktführer aus Kalifornien im vergangenen Jahrzehnt seines Bestehens aufgrund Unstimmigkeiten des Urheberrechts oder ungenügenden Lizenzverträgen vor allem bei Kreativschaffenden in die Kritik, versuchte jedoch mit der Einführung der Content ID 2014 diese Rechtslücken auszufüllen. In Deutschland griff beispielsweise die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) ein und sperrt seit einigen Jahren Videos, die urhebergeschütztes Material zeigen. Dennoch beschwerten sich namhafte Musiker im Sommer 2016 bei der EU-Kommission, um eine stärkere Kontrolle zu bewirken, da die Nutzung von Youtube anders als bei führenden Musik-Streaming-Diensten kostenlos ist: wie zum Beispiel in diesem Artikel der Zeit nachzulesen ist.

Your Tube

Auch für manches Start-up bietet sich Youtube entsprechend der Zielgruppe als Online-Kanal an: Insbesondere Teenager nutzen neben der Altersgruppe der 18- bis 34-jährigen verstärkt die Video-Plattform als eine Quelle der Inspiration oder als Trend-Barometer, da über Youtube bekannt gewordene Video-Blogger (kurz: Vlogger) ihre Einschätzung zu diversen Themen oder Produkten geben, deren Video-Beiträge in kürzester Zeit viral gehen. Nicht nur das Influencer-Marketing mithilfe einer Internet-Bekanntheit birgt Chancen für den Launch eines neuen Produktes, auch ein eigener Youtube-Kanal kann Verbraucher über neuste Entwicklungen informieren oder Hintergrund-Storys zur Unternehmenskultur bieten. Um ein ansprechendes Video anzufertigen, bietet Youtube mit der Creator Academy Hilfestellung und Tipps an.


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