Author Archives: Mareike Hengelage

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 08 Jul 2016
social-media-763731_1920

Facebook gilt inzwischen als Klassiker unter den sozialen Medien. Mit bis zu 1,59 Milliarden Nutzern führte es einst jahrelang die Rangliste der beliebtesten sozialen Netzwerke an und machte nationalen und regionalen Online-Communities starke Konkurrenz. Vom international bekannten CEO Mark Zuckerberg bis zum US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama ist die Liste an öffentlich bekannten Nutzern lang – ebenso von Unternehmen, sei es von Global Playern oder aufstrebenden Start-ups. Viele verlassen sich auf die Relevanz von Facebook. Der Internet-Riese aus dem Silicon Valley betreibt nicht nur Facebook als weltweit bekannte Online-Community, sondern übernahm 2014 darüber hinaus die Video- und Foto-Sharing-App Instagram sowie den Smartphone-Messengerservice WhatsApp und wagte 2012 sogar den Börsengang.

Vorteile

Als universitäre Online-Kommunikationsplattform gestartet, bietet Facebook seinen Nutzern neben der Möglichkeit, sich selbst zu präsentieren und mit seinen Facebook-Freunden im Kontakt zu bleiben, auch personalisierte Informationen und Unterhaltung. Die internationale Popularität dieses Social Media-Kanals macht es für etablierte, aber auch aufstrebende Unternehmen attraktiv, die eigene Beliebtheit anhand von Follower-Zahlen, Reichweiten und Interaktionen täglich abzurufen. Der Einzug von Big Data in die Unternehmenskultur vereinfachte die Kommunikationswege zum potentiellen Kunden und damit die „Customer Relations“. Seit der Etablierung des Mediums als Marketinginstrument, erhalten Unternehmen also mit wenigen Mausklicken und über einen längeren Zeitraum einen Überblick über ihre Leistungen, die über die üblichen Verkaufszahlen und aufwendigen Studien hinausgehen.

Facebook fürs Unternehmen

Im Jahre 2015 waren pro Tag durchschnittlich 1,04 Milliarden Menschen auf Facebook aktiv; mehr als 50 % von ihnen via die Smartphone-App. Dieses Datenvolumen verheißt eine große Reichweite für Unternehmen, die Facebook für eigene Marketingzwecke nutze. Schließlich gibt es laut Facebook bereits 50 Millionen „small businesses“, die 80 % der Werbeeinnahmen von Facebook ausmachen. Für etablierte Unternehmen wie für Gründer sei gesagt, dass die gewünschte Aufmerksamkeit abhängig vom Budget ist. Da Facebook sich seiner Attraktivität für Unternehmen bewusst ist, bietet der Konzern einen eigenen Webauftritt für Firmen an, der in wenigen Schritten zur Facebook-Werbeanzeige verhilft.

Wozu?

Wem die klassische Werbeanzeige auf Facebook nicht genug ist, der kann seinen Nutzern im Sinne des „Content Marketing“ einen Mehrwert bieten, sie zur Interaktion auffordern, zu Veranstaltungen einladen, Gewinnspiele ausschreiben, auf neue Produkte hinweisen oder sie auch mal hinter die Kulissen schauen lassen. Durch rege Aktivität und Interaktion auf Facebook bleibt das Unternehmen präsent, zeigt sich durch die Kundennähe als zeitgemäß und bindet seine Kunden dadurch langfristig. Dank der Planungsfunktion für Unternehmensseiten, den sogenannten „Fanpages“, kann jeder Beitrag zur besten Sendezeit gepostet werden: Für Facebook liegt dieses Zeitfenster meist am Abend, zwischen 20 und 22 Uhr, aber auch am Morgen greifen viele Nutzer nach dem Aufwachen zuerst zum Smartphone.

Im Endeffekt…

Ein Vorteil für den Vertrieb der firmeneigenen Produktpalette bietet die Funktion „Call to Action“ auf der eigenen Facebook-Fanpage, die Nutzer auf die eigene E-Commerce-Seite, den Ticketverkauf oder den Webauftritt verleiht und so die Chance eines unmittelbaren Kaufes erhöht. Die verstärkte Einbindung dieser Funktion und die damit erfolgreiche Verknüpfung von Sales und Marketing mithilfe des Mediums Facebook können sich vor allem Gründer von Anfang an zu Nutze machen. Mehr zu dieser Entwicklung hier.

Doch die vielen eigens kreierten Ausdrücke erscheinen besonders langjährigen Unternehmen nichtssagend und lassen Facebook möglicherweise als zeitintensives Medium erscheinen. Falls weiterhin Fragen bestehen, hilft dieses Facebook-Lexikon für den Einstieg weiter.

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 22 Jun 2016
woman-1225259_1280

Wer im 21. Jahrhundert ein Unternehmen gründet, sollte sich fragen, inwiefern Social Media dabei eine Rolle spielen soll und den wirtschaftlichen Einstieg erleichtern und vorantreiben kann. Was vielen Gründern selbstverständlich erscheint, kann in der Umsetzung variieren. Jedes Start-up sollte sich deshalb in der Planungsphase mit dem eigenen digitalen Auftritt auseinandersetzen. Doch welchen Nutzen hat der Einstieg und die Pflege des Unternehmens in den sozialen Medien und Netzwerken schlussendlich für die erfolgreiche Gründung?

Pro und Contra

Zunächst sollten die Vorteile und Nachteile eines digitalen Fußabdruckes abgewogen werden. Sichtbarkeit sowie Reichweite können den Unterschied machen, wenn es nicht nur um eine gewünschte Ziel-, sondern ebenso um eine mögliche Anspruchsgruppe geht: Beispielsweise erhoffe ich mir, mit meinem Produkt vor allem die Altersgruppen der Jugendlichen bis jungen Erwachsenen anzusprechen; meine noch unsichtbare Anspruchsgruppe, denen mein Angebot überraschenderweise auch gefällt, bezieht ihre Informationen jedoch aus Print- und Fernsehwerbung. Trotz der voranschreitenden Digitalisierung des Alltags muss berücksichtigt werden, dass mit dem Marketinginstrument Social Media in erster Linie ausschließlich Nutzer von digitalen Medien und sozialen Netzwerken erreicht werden.

Qualität und Quantität

Sobald die Entscheidung zugunsten von Social Media fällt, müssen Qualität und Quantität festgelegt werden. Qualität steht dabei in Abhängigkeit zur Quantität: Nutze ich so viele verschiedene Kanäle wie möglich, oder steht ein soziales Medium im Fokus? Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat, Google+, Tumblr, Pinterest… – die Auswahl ist groß und genauso deren Nutzerprofile. Was vor 10 Jahren Facebook war, scheint nun Snapchat zu sein: zunächst als eine Domäne der Trendsetter und Jugend, etablieren sich soziale Medien aufgrund ihrer steigenden Beliebtheit und werden schließlich nicht nur von den eigenen Eltern oder Großeltern, sondern ebenso von namhaften Firmen genutzt. Die Wahl sollte schließlich anhand der Bekanntheit des Mediums sowie der gewünschten Zielgruppe getroffen werden.

Zeit und Geld

Wenn Social Media zum Einsatz kommt, muss dafür nicht nur Arbeitszeit, sondern gegebenenfalls Budget eingeplant werden. Aufgrund der Logarithmen von sozialen Medien muss mir als Unternehmen bewusst sein, dass die Sichtbarkeit und die Reichweite von der regelmäßigen Pflege der Social-Media-Kanäle, der Popularität der Unternehmensseiten und insbesondere der darüber beauftragten Werbeschaltung abhängig sind: Je mehr Zeit und Geld investiert wird, desto effektiver und erfolgreicher ist der „Traffic“, d.h. das Nutzeraufkommen auf meinen Seiten.

Kommunikation und Interaktion

Die Qualität der digitalen Präsenz orientiert sich folglich an einer zielgruppenorientierten Nutzung, der Wahl der verschiedenen Social-Media-Kanäle und der zeitlichen und finanziellen Investition in Arbeitskraft, die dem Unternehmen zur Verfügung steht, um diese zu betreuen – insbesondere, da Social Media von Spontanität lebt und seine Nutzer zur Interaktion einlädt. Aus diesem Grund werden soziale Medien auch als Kanäle bezeichnet, die das Unternehmen nutzt, um auf direkten Weg mit seinen Nutzern kommunizieren und interagieren zu können: Der interaktive Aufbau von sozialen Medien als Marketinginstrument ermöglicht es Firmen, mit seinen Anspruchsgruppen in einen Dialog zu treten, eröffnet neue Wege, die Unternehmensleistung sowie Popularität zu evaluieren, und bietet vor allem Start-ups die Chance, auf sich aufmerksam zu machen.