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Hier findest du interessante Artikel, Interviews & Anleitungen rund um die Themen Gründung, Internet, Co-Working und vieles mehr...

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 13 Jul 2016
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Im März dieses Jahres feierte Twitter bereits seinen 10 Geburtstag: Am 21. März 2006 veröffentlichte der Twitter-CEO Jack Dorsey seinen ersten Tweet, bevor der Kurznachrichtendienst „twttr“ im darauffolgenden Juli für die Öffentlichkeit zur Nutzung freigegeben wurde. Nach dem rasanten ersten Wachstum kann Twitter 2016 ca. 305 Millionen aktive Nutzer sowie geschätzte 500 Millionen passive Follower weltweit vorweisen. Jedoch stagnieren die Zahlen in den letzten Jahren und können nicht an Facebooks 1,59 Milliarden internationale Nutzer heranreichen. Dennoch sprechen Argumente für Twitter – insbesondere, wenn es um die Etablierung neuer Marken und Produkte geht.

Kurz und knapp

Twitter bietet Nutzern die Möglichkeit des „Microblogging“: Mit der Obergrenze von 140 Zeichen pro „Tweet“, in Anlehnung an einen zwitschernden Vogel als Logo des Unternehmens, müssen sich Nutzer als Microblogger kurzfassen, um ihre Botschaft effizient, aber verständlich zu vermitteln. Dabei liegt die optimalste Nachricht bei einer Zeichenanzahl zwischen 70 und 100. Wichtig ist vor allem, dass der Tweet einen „Content“ (also Inhalt) enthält oder als „Teaser“ genutzt wird, um die Twitter-Follower auf einen Link oder sogar sich selbst bzw. die eigenen Produkte oder Webpräsenz aufmerksam zu machen. Kostenpflichtige Werbeschaltungen sind ebenfalls möglich.

Das erste Zwitschern

Start-ups und ihre Gründer können von der Dynamik auf Twitter profitieren. Aufgrund der Anzahl an Tweets pro Minute (über 300.000) entsteht zwar das Risiko, dass Nachrichten leicht in der Masse untergehen, die Spontanität dieses sozialen Netzwerkes trägt jedoch ein Viralitätspotenzial in sich, welches Unternehmen in kürzester Zeit bekannt machen kann. Darüber hinaus können Gründer bereits im Entstehungsprozess ein Netzwerk aus Followern aufbauen und über den Entwicklungsprozess ihres Start-ups oder kommenden Produkts in Echtzeit berichten. Hinter die Kulissen eines aufstrebenden Unternehmens zu schauen, verleiht eine persönliche Note und Authentizität. Daher kann sich beispielsweise der CEO als Gesicht bzw. Sprachrohr des Unternehmens mit einem eigenen Account zu Wort melden.

Das Ein-mal-Eins

In der Regel sollten die Tweets nicht nur vom eigenen Unternehmen oder der Marke handeln. Deshalb eignet sich Twitter besonders für die Ankündigung von Kooperationen, kurzzeitigen Aktionen und kommenden Veranstaltungen, aber auch, um sich an gesellschaftlichen, politischen oder wirtschaftlichen Debatten mit einem Statement zu beteiligen. Um eine größere Reichweite und potenzielle Interaktion in der Twitter-Community zu erzielen, sind höchstens ein bis zwei Hashtags – weniger ist mehr – und, falls möglich, die Verlinkung eines anderen Twitter-Accounts (@Name) unverzichtbar. Dabei warnen Twitter-Experten davor, die Funktion des @-Zeichens zu verwechseln: Am Anfang eines Tweets ist die Nachricht nur für den angesprochenen Nutzer sichtbar, innerhalb des Satzes können alle Follower den Tweet lesen.

Wer tweetet wann?

Denn das Ziel vieler Tweets ist es, „retweetet“, d.h. erwähnt zu werden. Dadurch erhöht sich die Reichweite, Nutzer werden auf das Unternehmen aufmerksam und potenzielle Anspruchsgruppen werden ersichtlich. In Deutschland ist Twitter mit seinen 12 Millionen aktiven Nutzern monatlich eine etablierte Größe im Kreis der sozialen Netzwerke. Als Kurznachrichtendienst wird es ebenso von Politikern, Journalisten und Meinungsmachern genutzt, um Diskussionen anzufachen oder eigene Standpunkte zu vertreten. Durch die Schnelllebigkeit ist eine gewisse Regelmäßigkeit der Tweets notwendig, um im Gespräch zu bleiben. Die besten Tage sind laut verschiedener Analysen von Nutzerverhalten am Freitag sowie am Wochenende. Der Erfolg eines Tweets orientiert sich am Alltag der Twitter-Nutzer: Frühmorgens tweeten; zum Mittagessen retweeten; in den späten Abendstunden möglicherweise den Tweet von morgens wiederverwenden.

In Zukunft…

Anfang 2016 machten viele Meldungen über Twitter die Runde. Personelle Schwierigkeiten in der Führungsetage wechselten sich mit der Panik der Twitter-Nutzer ab, Twitter wolle die 140 Zeichen abschaffen und Facebook nachahmen. Nun laufen andere soziale Medien wie Instagram und Snapchat Twitter den Rang ab. Zwar nutzen vor allem US-amerikanische Teenagers laut eines Medienberichts Twitter neben Snapchat als Nachrichtenquelle, doch lässt dieser Umstand die Twitter-Community kaum mehr anwachsen. Aus diesem Grund modernisiert die Firma aus San Francisco: optimierte Nutzerfreundlichkeit, längere Videos via Twitters Video-App „Vine“ und eine datensichere App für VIP-Nutzer. Trotzdem hält die Komplexität dieses sozialen Mediums viele Social Media-Nutzer und auch Unternehmen von der erfolgreichen Nutzung und Einbindung in den Alltag immer noch ab.

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In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 13 Jul 2016
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Wenn ich groß bin, werde ich Youtuber – so oder ähnlich äußern sich einige Schülerinnen und Schüler im 21. Jahrhundert auf die Frage nach ihrem Berufswunsch. Dafür lädt Youtube potenzielle Video-Stars bereits zu Boot-Camps ein. Die Video-Plattform, die 2005 online ging und im darauffolgenden Jahr bereits der Google-Gruppe angehörte, wird inzwischen nicht nur von Digital Natives genutzt. Jeder findet auf Youtube etwas zum Sehen, Hören, Lachen oder Weinen; sei es ein Katzenvideo, Kochkurs oder das neuste Schlagerlied. Der seit 10 Jahren anhaltende Erfolg von Youtube zeigt sich anhand der Statistiken des Unternehmens: Mehr als 1 Milliarde Menschen nutzen die Online-Plattform, die in 88 Ländern und in 76 Sprachen existiert. Laut Youtube verwenden einige Nutzer das Video-Portal vergleichbar zu ihrem TV-Gerät.

Urheberrechte?

Zwar geriet der internationale Marktführer aus Kalifornien im vergangenen Jahrzehnt seines Bestehens aufgrund Unstimmigkeiten des Urheberrechts oder ungenügenden Lizenzverträgen vor allem bei Kreativschaffenden in die Kritik, versuchte jedoch mit der Einführung der Content ID 2014 diese Rechtslücken auszufüllen. In Deutschland griff beispielsweise die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) ein und sperrt seit einigen Jahren Videos, die urhebergeschütztes Material zeigen. Dennoch beschwerten sich namhafte Musiker im Sommer 2016 bei der EU-Kommission, um eine stärkere Kontrolle zu bewirken, da die Nutzung von Youtube anders als bei führenden Musik-Streaming-Diensten kostenlos ist: wie zum Beispiel in diesem Artikel der Zeit nachzulesen ist.

Your Tube

Auch für manches Start-up bietet sich Youtube entsprechend der Zielgruppe als Online-Kanal an: Insbesondere Teenager nutzen neben der Altersgruppe der 18- bis 34-jährigen verstärkt die Video-Plattform als eine Quelle der Inspiration oder als Trend-Barometer, da über Youtube bekannt gewordene Video-Blogger (kurz: Vlogger) ihre Einschätzung zu diversen Themen oder Produkten geben, deren Video-Beiträge in kürzester Zeit viral gehen. Nicht nur das Influencer-Marketing mithilfe einer Internet-Bekanntheit birgt Chancen für den Launch eines neuen Produktes, auch ein eigener Youtube-Kanal kann Verbraucher über neuste Entwicklungen informieren oder Hintergrund-Storys zur Unternehmenskultur bieten. Um ein ansprechendes Video anzufertigen, bietet Youtube mit der Creator Academy Hilfestellung und Tipps an.


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In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 08 Jul 2016
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Facebook gilt inzwischen als Klassiker unter den sozialen Medien. Mit bis zu 1,59 Milliarden Nutzern führte es einst jahrelang die Rangliste der beliebtesten sozialen Netzwerke an und machte nationalen und regionalen Online-Communities starke Konkurrenz. Vom international bekannten CEO Mark Zuckerberg bis zum US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama ist die Liste an öffentlich bekannten Nutzern lang – ebenso von Unternehmen, sei es von Global Playern oder aufstrebenden Start-ups. Viele verlassen sich auf die Relevanz von Facebook. Der Internet-Riese aus dem Silicon Valley betreibt nicht nur Facebook als weltweit bekannte Online-Community, sondern übernahm 2014 darüber hinaus die Video- und Foto-Sharing-App Instagram sowie den Smartphone-Messengerservice WhatsApp und wagte 2012 sogar den Börsengang.

Vorteile

Als universitäre Online-Kommunikationsplattform gestartet, bietet Facebook seinen Nutzern neben der Möglichkeit, sich selbst zu präsentieren und mit seinen Facebook-Freunden im Kontakt zu bleiben, auch personalisierte Informationen und Unterhaltung. Die internationale Popularität dieses Social Media-Kanals macht es für etablierte, aber auch aufstrebende Unternehmen attraktiv, die eigene Beliebtheit anhand von Follower-Zahlen, Reichweiten und Interaktionen täglich abzurufen. Der Einzug von Big Data in die Unternehmenskultur vereinfachte die Kommunikationswege zum potentiellen Kunden und damit die „Customer Relations“. Seit der Etablierung des Mediums als Marketinginstrument, erhalten Unternehmen also mit wenigen Mausklicken und über einen längeren Zeitraum einen Überblick über ihre Leistungen, die über die üblichen Verkaufszahlen und aufwendigen Studien hinausgehen.

Facebook fürs Unternehmen

Im Jahre 2015 waren pro Tag durchschnittlich 1,04 Milliarden Menschen auf Facebook aktiv; mehr als 50 % von ihnen via die Smartphone-App. Dieses Datenvolumen verheißt eine große Reichweite für Unternehmen, die Facebook für eigene Marketingzwecke nutze. Schließlich gibt es laut Facebook bereits 50 Millionen „small businesses“, die 80 % der Werbeeinnahmen von Facebook ausmachen. Für etablierte Unternehmen wie für Gründer sei gesagt, dass die gewünschte Aufmerksamkeit abhängig vom Budget ist. Da Facebook sich seiner Attraktivität für Unternehmen bewusst ist, bietet der Konzern einen eigenen Webauftritt für Firmen an, der in wenigen Schritten zur Facebook-Werbeanzeige verhilft.

Wozu?

Wem die klassische Werbeanzeige auf Facebook nicht genug ist, der kann seinen Nutzern im Sinne des „Content Marketing“ einen Mehrwert bieten, sie zur Interaktion auffordern, zu Veranstaltungen einladen, Gewinnspiele ausschreiben, auf neue Produkte hinweisen oder sie auch mal hinter die Kulissen schauen lassen. Durch rege Aktivität und Interaktion auf Facebook bleibt das Unternehmen präsent, zeigt sich durch die Kundennähe als zeitgemäß und bindet seine Kunden dadurch langfristig. Dank der Planungsfunktion für Unternehmensseiten, den sogenannten „Fanpages“, kann jeder Beitrag zur besten Sendezeit gepostet werden: Für Facebook liegt dieses Zeitfenster meist am Abend, zwischen 20 und 22 Uhr, aber auch am Morgen greifen viele Nutzer nach dem Aufwachen zuerst zum Smartphone.

Im Endeffekt…

Ein Vorteil für den Vertrieb der firmeneigenen Produktpalette bietet die Funktion „Call to Action“ auf der eigenen Facebook-Fanpage, die Nutzer auf die eigene E-Commerce-Seite, den Ticketverkauf oder den Webauftritt verleiht und so die Chance eines unmittelbaren Kaufes erhöht. Die verstärkte Einbindung dieser Funktion und die damit erfolgreiche Verknüpfung von Sales und Marketing mithilfe des Mediums Facebook können sich vor allem Gründer von Anfang an zu Nutze machen. Mehr zu dieser Entwicklung hier.

Doch die vielen eigens kreierten Ausdrücke erscheinen besonders langjährigen Unternehmen nichtssagend und lassen Facebook möglicherweise als zeitintensives Medium erscheinen. Falls weiterhin Fragen bestehen, hilft dieses Facebook-Lexikon für den Einstieg weiter.

In : Allgemein Comments : 0 Author : Shaghayegh Date : 27 Jun 2016
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Am Anfang steht oft nur die Idee und der Wille diese auch umzusetzen. Sei es eine innovative Geschäftsidee oder ein etabliertes Geschäftsmodell. Viele Gründer starten in der Anfangsphase ihrer Unternehmung oft als Einzelkämpfer. Relativ schnell wird dann jedoch ein Punkt erreicht, an dem die anfallenden Aufgaben unmöglich alleine bewältigt werden können. Da die meisten Gründer, gerade nach den ersten Erfolgen weiter wachsen wollen, gibt es dann nur einen Weg: Die ersten Mitarbeiter müssen gefunden werden und man wird zum Arbeitgeber.

In dieser Phase werden oft Fehler gemacht, welche schlussendlich sogar die Existenz des gesamten Unternehmens gefährden können. Wir stellen euch hier die typischen Fallstricke des deutschen Arbeitsrechts vor, welche es unbedingt gilt zu umschiffen.

1. Problem der Scheinselbstständigkeit

Viele Unternehmensgründer arbeiten gerade zu Beginn gerne mit sogenannten freien Mitarbeitern zusammen. Der vermeintliche Vorteil: Kein Arbeitsvertrag und damit keine Verpflichtungen wie z.B. Sozialabgaben und bezahlte Urlaubs- und Krankheitstage. Das deutsche Arbeitsrecht trifft allerdings viele allgemeine Regelungen und bewertet die meisten Situationen aus rein objektiver Sicht. Das beudeutet in der Praxis, dass der vermeintlich freie Mitarbeiter oft die gleichen Kriterien eines angestellten Mitarbeiters erfüllt und somit als schneinselbstständig eingestuft wird. Dieses Risiko sollte daher von vornherein vermieden werden. Unter Umständen muss der Arbeitgeber nämlich in einem slchen Fall die Sozialversicherungsbeiräge der letzte vier Jahre nachzahlen. Bei mehreren Mitarbeitern kann die Höhe der geforderten Gesamtsumme das junge Unternehmen schnell in eine finanzielle Schieflage bringen.

2. Zu viele Überstunden

Besonders zu Beginn wird oft bei Tag und Nacht gearbeitet und die Mitarbeiter häufen schnell einen gewaltigen Berg an Überstunden an. Aus arbeitsrechtlicher Sicht gibt eszwei wichtige Begrenzungen in Sachen Überstunden: Zum einen die Arbeitszeit, die im Vertrag vereinbart wurde und zum anderen die gesetzlichen Grenzen der Arbeitszeit, welche sich aus dem Arbeitszeitgesetz ergeben. Wird die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit überschritten, kann der Arbeitnehmer Nachzahlungen gerichtlich geltend machen. Bei einer Überschreitung der gesetzlichen Grenze kommt es zudem zu einer Ordnungswidrigkeit, sodass in der Regel ein nicht unerhebliches Bußgeld zu erwarten ist.

3. Praktikanten

Gerade in der Startupszene sind Praktikanten, welche für einen kurzen Zeitraum für eine geringe Vergütung das Unternehmen unterstützen äußerst beliebt. Ein Praktikant (häufig Studenten) soll in erster Linie etwas Lernen und sich für einen späteren Berufseinstieg orientieren. In vielen Startups fehlt allerdings oft die Zeit und der Wille sich um die eingestelten Praktikanten wirklich zu kümmern. Die Folge ist, dass der Praktikant voll mitarbeiten soll und so als günstige Arbeitskraft dem Unternehmen zur Verfügung steht. Auch hier müssen die genauen gesetzlichen Bestimmungen für Praktikanten unbedingt beachtet werden, damit es nicht zu ener Nachzahlung der Sozialversicherungsbeiträge kommen kann.

4. Stellenausschreibung

Seitdem in Deutschland das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gilt, müssen Unternehmen bei der Ausschreibung von Stellen besonders aufpassen. So wäre z.B. eine Stellenauschreibung mit dem Titel „Junge, weibliche Mitarbeiterin für Sekretariatsbereich gesucht“ äußerst problematisch, da sie ältere, männliche Bewerber diskriminiert. jeder Unternehmer sollte sich daher unbedingt mit den wichtigen Regelungen des allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz vertraut machen um Klagen von abgelehnten Bewerbern von vornehrein zu vermeiden.

5. Die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes

In der Gründerzeit geht es häufig drunter und drüber. Die angemieteten Büroräume werden schnell zu klein, sodass neue Mitarbeiter zum Teil in fensterlosen Nebenräumen provisorisch untergebracht werden. Es gibt aber bestimmt Grundregeln in Bezug auf ausreichend Luftzufuhr, Platz und Nichtraucherschutz, welche unbedingt eingehalten werden sollten. Ansonsten drohen bei Behördenbesuchen hohe Bußgelder.

Nächste Woche stellen wir euch weitere fünf Fallstricke vor …

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 22 Jun 2016
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Wer im 21. Jahrhundert ein Unternehmen gründet, sollte sich fragen, inwiefern Social Media dabei eine Rolle spielen soll und den wirtschaftlichen Einstieg erleichtern und vorantreiben kann. Was vielen Gründern selbstverständlich erscheint, kann in der Umsetzung variieren. Jedes Start-up sollte sich deshalb in der Planungsphase mit dem eigenen digitalen Auftritt auseinandersetzen. Doch welchen Nutzen hat der Einstieg und die Pflege des Unternehmens in den sozialen Medien und Netzwerken schlussendlich für die erfolgreiche Gründung?

Pro und Contra

Zunächst sollten die Vorteile und Nachteile eines digitalen Fußabdruckes abgewogen werden. Sichtbarkeit sowie Reichweite können den Unterschied machen, wenn es nicht nur um eine gewünschte Ziel-, sondern ebenso um eine mögliche Anspruchsgruppe geht: Beispielsweise erhoffe ich mir, mit meinem Produkt vor allem die Altersgruppen der Jugendlichen bis jungen Erwachsenen anzusprechen; meine noch unsichtbare Anspruchsgruppe, denen mein Angebot überraschenderweise auch gefällt, bezieht ihre Informationen jedoch aus Print- und Fernsehwerbung. Trotz der voranschreitenden Digitalisierung des Alltags muss berücksichtigt werden, dass mit dem Marketinginstrument Social Media in erster Linie ausschließlich Nutzer von digitalen Medien und sozialen Netzwerken erreicht werden.

Qualität und Quantität

Sobald die Entscheidung zugunsten von Social Media fällt, müssen Qualität und Quantität festgelegt werden. Qualität steht dabei in Abhängigkeit zur Quantität: Nutze ich so viele verschiedene Kanäle wie möglich, oder steht ein soziales Medium im Fokus? Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat, Google+, Tumblr, Pinterest… – die Auswahl ist groß und genauso deren Nutzerprofile. Was vor 10 Jahren Facebook war, scheint nun Snapchat zu sein: zunächst als eine Domäne der Trendsetter und Jugend, etablieren sich soziale Medien aufgrund ihrer steigenden Beliebtheit und werden schließlich nicht nur von den eigenen Eltern oder Großeltern, sondern ebenso von namhaften Firmen genutzt. Die Wahl sollte schließlich anhand der Bekanntheit des Mediums sowie der gewünschten Zielgruppe getroffen werden.

Zeit und Geld

Wenn Social Media zum Einsatz kommt, muss dafür nicht nur Arbeitszeit, sondern gegebenenfalls Budget eingeplant werden. Aufgrund der Logarithmen von sozialen Medien muss mir als Unternehmen bewusst sein, dass die Sichtbarkeit und die Reichweite von der regelmäßigen Pflege der Social-Media-Kanäle, der Popularität der Unternehmensseiten und insbesondere der darüber beauftragten Werbeschaltung abhängig sind: Je mehr Zeit und Geld investiert wird, desto effektiver und erfolgreicher ist der „Traffic“, d.h. das Nutzeraufkommen auf meinen Seiten.

Kommunikation und Interaktion

Die Qualität der digitalen Präsenz orientiert sich folglich an einer zielgruppenorientierten Nutzung, der Wahl der verschiedenen Social-Media-Kanäle und der zeitlichen und finanziellen Investition in Arbeitskraft, die dem Unternehmen zur Verfügung steht, um diese zu betreuen – insbesondere, da Social Media von Spontanität lebt und seine Nutzer zur Interaktion einlädt. Aus diesem Grund werden soziale Medien auch als Kanäle bezeichnet, die das Unternehmen nutzt, um auf direkten Weg mit seinen Nutzern kommunizieren und interagieren zu können: Der interaktive Aufbau von sozialen Medien als Marketinginstrument ermöglicht es Firmen, mit seinen Anspruchsgruppen in einen Dialog zu treten, eröffnet neue Wege, die Unternehmensleistung sowie Popularität zu evaluieren, und bietet vor allem Start-ups die Chance, auf sich aufmerksam zu machen.

In : Allgemein Comments : 0 Author : Shaghayegh Date : 30 Mai 2016
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Die Mitarbeitersuche:

Die Suche nach den richtigen Mitarbeitern ist häufig sehr mühselig. Was bei großen Unternehmen im Aufgabengebiet der Personalabteilungen liegt, die auf die Suche spezialisiert sind, bleibt bei kleineren Unternehmen gerade zu Beginn bei der Geschäftsführung. Wie sollte nun am besten vorgegangen werden? Umso qualifizierter der neue Mitarbeiter sein soll umso wichtiger ist in der Regel die richtige Auswahl. Die Suche und die Einarbeitung neuer Mitarbeiter sind bekanntlich kostspielige Angelegenheiten, weshalb jede Fehlbesetzung trotz Probezeit von vornherein vermieden werden sollte.

Erwartungshaltung an den neuen Mitarbeiter definieren:

Ganz klar muss gesagt werden, dass es auch hier, wie bei so vielen anderen Bereichen, keine pauschale Vorgehensweise geben kann. Allerdings gibt es einige Grundregeln, die jeden bei Beachtung vor Fehlentscheidungen schützen können. Dazu gehört in erster Linie das gesuchte Stellenprofil so ausführlich wie möglich für sich selbst zusammenzufassen. Welche konkreten Aufgaben soll der Mitarbeiter übernehmen? Neben den Hauptaufgaben sollten auch alle Nebenaufgaben benannt sein. Welche Qualifikation und Erfahrung benötigt er um all diese Aufgaben erwartungsgemäß auszuführen? Welche Charaktereigenschaften sind notwendig insbesondere um im bestehenden oder zukünftig geplanten Team zurecht zu kommen? Wann soll die Tätigkeit beginnen?

Diese und noch weitere Fragen sollten noch bezüglich des eigenen Unternehmens bzw. der Tätigkeit angepasst werden. Zum Beispiel kann bei einigen Tätigkeiten hinterfragt werden, ob der Arbeitsplatz im Büro sein soll oder ein Heimarbeitsplatz auch denkbar wäre.

Stellenanzeige erstellen:

Hat man alle Punkte des Profils zusammengefasst, orientiert man sich am besten an diesem um eine möglichst genaue Stellenanzeige zu erstellen. Am besten überlegt man sich dabei auch gleich eine Rangliste für die einzelnen Kenntnisse und Eigenschaften um bei der Auswahl besser zurecht zu kommen, falls es keinen Bewerber gibt, der haargenau alle gewünschten Eigenschaften mitbringt.

Publikation:

Bei der Publikation der nun erstellten Anzeige sollte darauf geachtet werden, dass sie die potenziellen Bewerber auch tatsächlich erreicht. Es gibt viele Möglichkeiten Bewerber zu finden. Zum Beispiel über Jobmessen, Flyer oder Aushänge, über Personaldienstleister, die eigene Firmenhomepage oder über die Agentur für Arbeit. Am häufigsten findet die Jobsuche mittlerweile allerdings branchenübergreifend über Jobportale im Internet statt. Leider muss man sagen, dass die meisten häufig von Bewerbern frequentierten Seiten in der Zwischenzeit kostenpflichtig sind. Umso größer und qualifizierter der Bewerberpool der Jobbörse umso teurer sind in der Regel auch die Anzeigenschaltungen. Eine kostenlose Alternative ist natürlich das Stellengesuch über Social Media Kanäle im eigenen Profil oder im Profil des Unternehmens zu veröffentlichen. Das Gute am Zustandekommen über zum Beispiel gemeinsame Kontakte ist sicherlich eine gewisse Vertrauensbasis, die Einem die Zusammenarbeit von Anfang sehr erleichtern kann. Allerdings weiß ja jeder, dass dies in Ausnahmefällen mal funktioniert, aber selten für die Besetzung aller Positionen im Unternehmen.

Bewerbungen sichten:

Sind die ersten Bewerbungen eingegangen, sollten diese auf die vorher überlegte Rangliste geprüft werden.

Telefoninterview:

Passt ein Mitarbeiter aufgrund der Prüfung auf das Gesuch, empfiehlt es sich ein kurzes Telefoninterview zu vereinbaren. Der Vorteil an einem solchen kurzen Gespräch ist, das nicht länger als 20Minuten dauern sollte, dass zunächst keinerlei Kosten auf beiden Seiten entstehen und die Rahmenbedingungen besprochen werden können und zugleich ein erster Eindruck entsteht. So kann zum Beispiel gut herausgefunden werden, ob die Stellenanzeige richtig verstanden wurde und der Gehaltsrahmen und die Tätigkeiten passen.

Persönliches Gespräch / Vorstellungsgespräch:

Hat man auch einen positiven ersten Eindruck im Telefoninterview bekommen können, sollte zeitnah, wenn nicht sofort, eine Einladung zum persönlichen Gespräch folgen.

Beim Gespräch selbst sollte man als Gastgeber natürlich vorbereitet und mit den eingereichten Unterlagen des Bewerbers vertraut sein. Ob man die klassischen Vorstellungsgespräch- Fragen stellen möchte, ist jedem selbst überlassen. Wichtig für den Bewerber und den Erfolg der zukünftigen Zusammenarbeit ist, dass ein möglichst ehrliches und deutliches Bild vom Arbeitsplatz, von der besprochenen Tätigkeit und von der Erwartungshaltung vermittelt wird. Als suchendes Unternehmen sollte man in diesem Gespräch herausfinden, ob der Bewerber in der Lage und Willens ist, die Position erwartungsgemäß zu erfüllen.

Schnuppertag:

Bei einem positiven Ausgang des Vorstellungsgesprächs, ist sowohl eine direkte Vertragsunterzeichnung möglich oder ein weiterer Termin, bei dem der Bewerber die Möglichkeit bekommt, einen halben oder ganzen Tag an seinem potenziell zukünftigen Arbeitsplatz zu verbringen. Auch dies dient hauptsächlich zum „Beschnuppern“ beider Seiten und kann bei der richtigen Entscheidungsfindung helfen.

Entscheidung:

Hat man sich nun für einen Bewerber entschieden, sollte dies zeitnah möglichst telefonisch mitgeteilt werden. So kann der Bewerber seine weitere Jobsuche beenden und man erhält zudem eine Rückbestätigung, dass er die Stelle auch nach wie vor antreten möchte.

Um ein professionelles Bild bei allen Bewerbern zu hinterlassen und diese auf den neuesten Informationstand zu bringen, sollten auch Absagen an Bewerber nicht zu spät erfolgen.

In : Allgemein Comments : 0 Author : Shaghayegh Date : 27 Mai 2016
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1. Zu schnelles Wachstum

Viele Startups gehen mit dem ersten unternehmerischen Erfolg falsch um. Nicht wenige Gründer „übernehmen“ sich indem sie in zu kurzer Zeit zu viel Fremdkapital in das eigene Unternehmen holen, zu hohe Ausgaben haben und insbesondere zu viele Mitarbeiter anstellen. Schnell kann die eigene Größe dann bei den ersten Umsatzeinbrüchen zum Problem werden. Die Verkleinerung des Unternehmens gestaltet sich in solchen Fällen oft schwierig. Gründer sollten also trotz ersten euphorischen Erfolgen die Bodenhaftung nicht verlieren und lieber langsamer, dafür aber gesünder wachsen.

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In : Allgemein Comments : 1 Author : Shaghayegh Date : 25 Mai 2016
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1. Ziele genau definieren

Es ist wirklich wichtig seine Ziele für den Arbeitstag möglichst genau festzulegen. Dabei solltet ihr darauf achten, dass die Ziele realistisch angesetzt werden. Steckt ihr diese immer wieder zu hoch, sodass die Aufgaben am Ende des Tages unerreicht bleiben, wirkt das auf Dauer äußerst demotivierend!

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In : Allgemein Comments : 0 Author : Shaghayegh Date : 19 Mai 2016
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Jeder der sich schon einmal mit dem Thema Unternehmensgründung auseinandergesetzt hat, weiß, dass es kaum einen Weg vorbei am Businessplan gibt.
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In : Allgemein Comments : 0 Author : Shaghayegh Date : 19 Mai 2016
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Die Geschäftsidee ist gefunden, alle Planungen abgeschlossen und der Businessplan ist erfolgreich fertig gestellt – doch bevor es endlich losgehen kann muss das eigene Unternehmen erst einmal noch gegründet werden. Viele Gründer sind sich nicht sicher welche Rechtsform sie für ihr neues Unternehmen wählen sollen. Wir stellen euch heute die GmbH und die UG (haftungsbeschränkt) vor.
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