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In : Allgemein Comments : 0 Author : Thomas Klussmann Date : 04 Sep 2016
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Ein Blog sollte zu jeder Unternehmensseite gehören. Wenn man schon eine Nische und eine Zielgruppe gefunden hat, bietet es sich an, letztere regelmäßig mit thematisch passenden Inhalten zu versorgen. Idealerweise gibt man seinem Unternehmen damit Persönlichkeit/ein Gesicht, schärft sein Profil und bindet seine Zielgruppe emotional. Gleichzeitig ist ein Unternehmensblog eine gute Möglichkeit, um sich als Experte in seinem Themengebiet zu positionieren. Ein eigener Blog kann sich aber auch günstig auf die eigene Position in den Google-Suchergebnissen auswirken, denn Suchmaschinen favorisieren relevanten Content, der regelmäßig upgedatet wird. Content is King, lautet die Regel.

Wir selbst bieten unserer Zielgruppe auf Gründer.de regelmäßig neue Beiträge rund um die Themen Online Marketing, Selbstständigkeit und E-Commerce. Auch unseren Kunden als Selbstständigen und angehenden Gründern raten wir grundsätzlich zum eigenen Blog und empfehlen hierzu WordPress.
Die Webanwendung WordPress wurde entwickelt, um Menschen das Erstellen eines Weblogs möglichst leicht zu machen. Gleichzeitig kann eine mit WordPress gestaltete Seite auch den Grundstein für einen Webshop legen. Das Gute daran ist, dass WordPress selbst kostenlos ist und sich auch unter den unzähligen Erweiterungen – Plugins und Widgets – für die Anwendung viele kostenfreie Programme finden lassen. Das gleiche gilt für WordPress-Themes, die es erlauben die erstellte Seite mit einem ansprechenden Layout zu versehen. Auf der WordPress-Seite selbst finden sich eine Vielzahl an Themes. Sollte dem angehenden Blogger unter diesen keines zusagen, sind im Netz noch viele mehr erhältlich. Auch kann ein personalisiertes Theme in Auftrag gegeben werden. Wichtig ist in allen Fällen jedoch, dass das Theme responsive ist, sich also auch an die Displays mobiler Endgeräte anpasst. Da immer mehr Menschen vom Smartphone aus online sind, ist es extrem wichtig, ihnen mit einer mobil-optimierten Webseite entgegen zu kommen.

Plugins, die du brauchst

Im Plugin-Verzeichnis auf WordPress.org sind derzeit 46.046 Plugins gelistet. Täglich kommen Neue dazu. Um einen Überblick zu bekommen, sollte man sich fragen, welche Funktionen die eigene Seite benötigt und wie viel man dafür ausgeben will. Während kostenlose Plugins durchaus zufriedenstellende Ergebnisse liefern können, bieten kostenpflichtige Anwendungen oft auch Kundensupport, regelmäßige Updates und einen erweiterten Funktionsumfang. Nicht jeder möchte dabei einen Countdown-Zähler, kostenlose Online-Spiele oder einen Kalender einbinden, aber jede WordPress-Seite braucht:

✓ ein Backup
✓ zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen
✓ ein Plugin zur Suchmaschinenoptimierung
✓ verkürzte Ladezeiten

Extrem sinnvoll sind auch:

✓ ein Google-Analytics-Plugin
✓ Social-Media-Buttons
✓ Plugins zur Lead-Generierung

Im Folgenden möchten wir dir eine Auswahl an Plugins für jede dieser Funktionen vorstellen.

Das Backup zum Blog

Der Autor Dennis Cooper machte in den vergangenen Wochen Schlagzeilen, als sein Blog offenbar willkürlich von Google gelöscht wurde. Dabei handelte es sich um ein die Arbeit von 14 Jahren umfassendes Gesamtkunstwerk, das auf der Google gehörenden Plattform „Blogger“ gehostet wurde. Ein Backup existiert nicht. Zu sagen, dass das mit WordPress nicht passiert wäre, greift nun zu kurz, weil in der Basisversion der Webanwendung keine Backup-Funktion enthalten ist. Glücklicherweise gibt es Plugins, die einem helfen, ein Backup seiner WordPress-Seite zu erstellen.
Empfehlenswert ist auch, ein Backup zu erstellen, bevor man zusätzliche Plugins installiert. Denn die Installation läuft nicht immer reibungslos ab. Auch können sich Kompatibilitätsprobleme mit WordPress oder anderen Plugins ergeben.

Ein beliebtes Bac kup-Plugin ist BackWPup. Die Basis-Version ist kostenlos. So lange man die in unterschiedlichen Formaten ausgegebene Backup-Datei an einem verhältnismäßig sicheren Ort speichert, leistet dieses Plugin, was es leisten sollte: Von einem selbst bestimmte Inhalte werden in zuvor bestimmten Abständen abgespeichert.

Kostenpflichtige Alternativen sind BackupBuddy und VaultPress. VaultPress bietet ein täglich aktualisiertes Backup und die Möglichkeit, Dateien nach Viren zu scannen und bei Bedarf wiederherzustellen. Auch ein Spam-Blocker ist enthalten. BackupBuddy indessen zeichnet sich durch Benutzerfreundlichkeit aus und dadurch, dass ein Backup deiner gesamten Seite – Posts, Plugins, Kommentare, Settings, Mediathek… – erstellt wird.

Schutz für deine Seite

Das WordPress‘ Entwickler-Team und ein guter Teil aller Plugin-Anbieter arbeiten ständig an ihren Anwendungen weiter. Dabei werden auch immer wieder Sicherheitslücken geschlossen. Zur sicheren WordPress-Seite gehören also auch regelmäßige Updates. Zusätzlich sollte aber auch ein Sicherheits-Plugin verwendet werden.

Eine benutzerfreundliche Option ist All in One WP Security & Firewall. Das Plugin hilft Usern bereits bei der Wahl eines sicheren Passworts und kommt mit vielen nützlichen Features, die die Absicherung nach allen Seiten erleichtern. Darunter ist auch die Möglichkeit, IP-Adressen zu blocken, von denen aus versucht wird, den Account zu hacken.

iThemes Security ist ein Programm, das den Bedürfnissen von Einsteigern und Fortgeschrittenen gleichermaßen entgegenkommt. Auf dem Dashboard werden alle enthaltenen Funktionen gelistet. Hier können sie auch den Bedürfnissen des Nutzers gemäß angepasst werden. iThemes Security erstellt auch Backups und bietet eine Reihe von Video-Tutorials zum Thema WordPress-Sicherheit an.

Eine kostenlose und bewährte Alternative stellt WordFence dar. Auch dieses Tool hilft, Brute Force Attacks abzuwehren. Des Weiteren kann es die Seite scannen und auf unterschiedliche Weise aufrüsten, um den WordPress-Account sicherer zu machen.

SEO

Deine Seite sollte natürlich auffindbar sein und von Google als möglichst relevant eingeschätzt werden. Google wird immer besser darin, Inhalte nach ihrem potentiellen Mehrwert für den jeweiligen Suchenden zu ranken. Seit die Suchmaschine die semantische Suche beherrscht, d.h. Worte auch einem bestimmten Kontext zuordnen kann, ist mit langen Texten voller Keywords nichts mehr gewonnen. Im Gegenteil, die ausgesprochen leserunfreundlichen mit Keywords überfrachteten Inhalte werden vom Algorithmus als minderwertig eingestuft.

Der Plugin-Klassiker Yoast hilft einem, Texte zu verfassen, die auf SEO- und Nutzer-Ebene funktionieren. Erstellst man einen Beitrag, liefert das Plugin Checklisten mit Vorschlägen für eine gute Lesbarkeit und einen SEO-freundlicheren Text. Außerdem erstellt es XML-Sitemaps und ermöglicht Nutzern, die Meta-Daten zu ihren Beiträgen zu bearbeiten.

Eine Ergänzung dazu stellt ein Plugin wie Google Analytics Dashboard dar, das die Google-Analytics-Werte direkt auf das Dashboard holt. So kann der Nutzer ohne weiteres die Zahlen in Augenschein nehmen, die ihm verraten, wo noch Optimierungsbedarf besteht.

Kürzere Ladezeiten

Eine weitere Möglichkeit, das Google-Ranking zu verbessern und die Absprungrate zu verringern, ist eine Seite mit möglichst kurzen Ladezeiten. Diese können mit Caching-Tools verbessert werden. WP Super Cache ist eine kostenlose, bewährte und nutzerfreundliche Option.
Eine ebenso beliebte Alternative dazu ist W3 Total Cache. Aufgrund seiner Komplexität ist dieses Plugin eher fortgeschrittenen Usern zu empfehlen.

Social-Media-Buttons für deinen Blog

Social-Media-Buttons für deine WordPress-Seite zählen, anders als das Plugin für Backups, nicht zu den obligatorischen Plugins. Dass sie es Besuchern ermöglichen, deine Inhalte mit nur einem Klick in den Sozialen Netzwerken zu teilen, macht sie aber zu extrem nützlichen Tools. Für welche Plattformen du Buttons anbietest, hängt davon ab, wo sich deine Zielgruppe in der Regel aufhält.

Es gibt viele, kostenlose Plugins für Social-Media-Buttons. Beliebt sind unter anderem AddThis Share Buttons und Social Media Feather.

Leads durch Plugins

Traffic allein bringt einen, wenn man eine kommerzielle Seite betreibt, nicht weiter. Man muss auch Leads generieren, also aus Besuchern Interessenten und letztlich auch Kunden machen. Mit entsprechenden auf Leadgenerierung ausgerichteten Formularen, kommen Online Marketer an die nötigen Kontaktdaten, um Interessenten dann mit Newsletter-Marketing erreichen zu können. Die WordPress-Plugins Thrive Leads und OptinMonster machen es möglich, diverse Formulartypen zur Leadgenerierung in WordPress-Seiten zu implementieren. Beide Plugins erlauben auch Split-Tests, sodass die entsprechenden Formulare optimiert werden können. In unserem Webinar „Besucher und Leads automatisch über das Internet gewinnen“ geben wir 17 Tipps, mit denen man Besucher auf seine Seite holt und zeigen, wie die Kontaktgenerierung gelingt. Mit diesem Knowhow können Marketer ihre Seite und ihre Optin-Formulare entsprechend in Form bringen.

Fazit

WordPress ist ein unkomplizierter Weg zum eigenen Blog/zur eigenen Seite. Plugins stellen nützliche und wichtige Erweiterungen dar, wenn aus einem simplen Weblog eine ansprechende Webpräsenz gemacht werden soll. Am Anfang stehen dabei die lebenswichtigen Funktionen wie Sicherheit und Geschwindigkeit. WordPress selbst tut hier einiges, aber erst die richtigen Plugins machen eine Seite sicherer und schneller. Wichtig sind auch Plugins für die Suchmaschinenoptimierung und Erweiterungen wie Social-Media-Buttons oder Formulare zur Leadgenerierung. Für jede dieser Funktionen gibt es eine Auswahl an Plugins, von denen wir dir hier einige vorgestellt haben. Jetzt ist es an dir, dich „einzufuchsen“ und deine Seite mit Content zu füllen – denn Content is King!

Über den Autor

Thomas Klußmann ist Geschäftsführer der Gründer.de GmbH. Er berät Startups, KMUs und Selbstständige auf dem Weg zum erfolgreichen Business.
Bereits 2002 spezialisierte sich der Entrepreneur auf Online-Marketing. Sein Knowhow erwarb und erweiterte Thomas Klußmann jenseits seines Vertriebsmanagement- und Business-Administration-Studiums bei diversen Unternehmen. Hier leitete und etablierte er eigenständige Projekte und verantwortete schließlich auch einen hohen sechsstelligen Jahresumsatz für ein stark expandierendes Internet-Unternehmen.
Im Frühjahr 2013 initiierte Thomas Klußmann, die Contra (Conversion und Traffic Konferenz), die bis heute jährlich stattfindet.

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 20 Aug 2016
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The reasons for moving to Berlin are numerous – especially for young freelancers and entrepreneurs. The city offers a lot of prospects for life, work and success. The possibilities to create your own career are endless! Wether you want to start your own company, explore your creativity or work in the innovative fintech sector, you might find in Berlin what you are looking for. Amapola Coworking names three reasons for settling in Berlin:

  1. Berlin is cheap: ‚Poor, but sexy‘ – Berlin’s former major described the city by using these words. Owing to its latest history as a seperated city until the 1990s, Berlin is the young and thriving German capital which has provided low rents, subcultural scenes and diversity for more than two decades. Although supply vs demand inthe real estate market has been a struggle for some years and people are lining up in desperation at time to find a nice and long-term accomodation, Berlin is still an inexpensive choice in comparison to other metropolitan centres worldwide.
  2. Berlin is laissez-faire: Some people might describe the city as chaotic, dirty and lazy – Berlin’s administrations are terribly unorganized, overworked and understaffed when it comes to registration or building an airport. Although it’s the German capital city with a multicultural population, you shouldn’t expect that employees in the public service usually speak English. Nevertheless, Berlin’s habitants are open-minded people who don’t care too much about brands, money or status symbols. They have huge experience in diversity of types of people and don’t bother too much how you look or what you do.
  3. Berlin is innovative: During the last years, Berlin has been in competition with other European cities like London regarding their start-up scenes. Creative and innovative entrepreneurs settle their new companies in Berlin because of, for example, the low cost of living, high quality of life and productive atmosphere. Therefore, young professionals gain (first) work experience abroad by moving to Berlin and enrich the multicultural start-up scene. With the variety of coworking spaces and occasions for collaborations, networking is made easy and even affordable when it comes to professional endevours, business lunches and after work drinks.

If you made up your mind about moving to Berlin already and you can’t wait to settle in Germany’s metropolitan city, there are some do’s and don’ts you need to know about.

  1. Check your passport! Are you one of more than 500 million European citizens? If you are, welcome to Germany! Moving to Berlin, finding a job and settling into your new environment will be quiet easy for you. After your official registration (Anmeldung), you shouldn‘t face anymore difficulties. – If you aren’t a European citizen; you should make an appointment at the German embassy in your home country before your departure or at the authority for foreigners in Berlin after your arrival where you can apply for a residence permit (Aufenthaltserlaubnis) including a work permit (Arbeitserlaubnis).
  2. Finding a place to stay: it will be difficult but possible. Brace yourself for a lot of applications and refusals. With a little bit of luck you can make it through the Berlin real estate jungle and find a long-term accomodation in your favourite kiez (disctrict). As an alternative, you can relate to full-service agencies for furnished apartments or benefit from the New to Berlin?-service by Amapola Coworking.
  3. Provide for yourself: Starting a career in Berlin is an exciting life experience whatever job you’re looking for. Programmers, designers, visionaries – whether it’s an established company or thriving start-up, you can explore new fields and find bigger challenges. As a young international city you should be aware of lower salaries than companies offer in other capitals. Depending on your residence and work permits there are the possibilities of working as an employee, becoming a freelancer or founding your own company. As an employee your new employer usually helps with all necessary paper work and even visa regulations beforehand. Freelancers with the necessary residence and work permits need to register only at the tax office (Finanzamt). If you want to be self-employed and start a business, not only your work permit needs to include this option, but also you have to register at various local authorities like the trade office (Gewerbeamt) and chamber of commerce (Handelskammer) for your new company to be licensed. The New to Berlin?-service by Amapola Coworking can assist you with all necessary steps.

 

 

 

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 07 Aug 2016
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Für den deutschsprachigen Arbeitsmarkt bietet die Online-Plattform Xing seit 2003 Möglichkeiten zum Netzwerken an. Als „OpenBC“ (Open Business Club) gestartet, verbindet das soziale Karrierenetzwerk virtuell Unternehmen, Mitarbeiter, Arbeitssuchende und potenzielle Kooperationspartner. Seitdem stehen die Zahlen auf Erfolgskurs: Anfang 2016 verkündete Xing einen Zuwachs an Umsatz, Gewinn und zahlenden Mitgliedern; insgesamt 1,6 Millionen neue Nutzer registrierten sich 2015, womit sich die Zahl der deutschsprachigen Xing-Mitglieder momentan auf 9,6 Millionen beläuft. Zusätzlich konnte das Hamburger Unternehmen, das zur Burda Media Group gehört, das Online-Eventmanagement und -Ticketingsystem amiando und das Arbeitgeberbewertungsportal kununu übernehmen, die beide z.B. 2015 über 20 % Wachstum verbuchen konnten. Zwar überragt der US-amerikanische Mitspieler LinkedIn das Hamburger Gegenstück in Bezug auf die weltweiten Nutzerzahlen und den Börsenwert des Unternehmens, jedoch steht Xing mit seinem Fokus auf den deutschen bzw. europäischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmermarkt mikroökonomisch gesehen anhand steigender Nutzerzahlen und Reichweite gut dar.

Im Netz

Nutzern steht das Online-Portal zurzeit in den Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Chinesisch und Türkisch zur Verfügung. Ähnlich wie das international führende Karrierenetzwerk LinkedIn können Nutzer ebenfalls zwischen der kostenfreie Basisvariante sowie dem zahlungspflichtigen Premium-Account wählen. Vergleichbar mit der Struktur anderer sozialer Netzwerke können Nutzer ein eigenes Profil erstellen, Nachrichten versenden, Kontakte suchen und Gruppen beitreten. Außerdem entspricht die Profilseite dem Aufbau eines Lebenslaufes, in dem die wichtigsten Stationen und Abschlüsse des beruflichen Werdegangs genannt werden können. Neben einen Veranstaltungskalender bietet der deutsche Marktführer seinen über 14 Millionen Nutzern Stellenanzeigen, Austausch in branchenspezifischen Foren und Gruppen, einen Nachrichtendienst und Messaging-Service sowie seit neustem branchenrelevante Fachartikel, die von ausgewählten Experten verfasst und über die Plattform verbreitet werden.

Business to Business

Etablierte Firmen oder auch aufstrebende Start-ups können sich mit einem Unternehmensprofil auf Xing präsentieren, Stellenangebote ausschreiben, Personal suchen, Kooperationspartner kontaktieren oder neue Geschäftskontakte knüpfen. Für Unternehmen hält Xing verschiedene Angebote für Werbeplatzierungen im Sinne des B2B-Marketings bereit – von einfachen Werbebannern über Business-Seiten bis Marketingkooperationen. Potenzielle Zielgruppen können durch sogenanntes Native Advertising angesprochen werden. Durch die Ausrichtung und Konzentration auf den deutschsprachigen Arbeitsmarkt bietet es insbesondere Gründern die Möglichkeit, einen Eindruck vom lokalen Markt bzw. der potenziellen Konkurrenz zu bekommen oder regional als Unternehmen als attraktiver Arbeitsgeber oder Kooperationspartner bekannt zu werden. Positiv fiel Xing im Vergleich zu LinkedIn in der Vergangenheit wegen seiner Datenschutzregelungen und Benutzerfreundlichkeit auf: 2014 empfahl TÜViT der TÜV Nord Group deutschen Nutzern das Portal Xing, da es im Gegensatz zu den US-amerikanischen Firmen eindeutige und nachvollziehbare Datenschutzregelungen aufweise.


Zum Weiterlesen…

Handelsblatt: Karrierenetzwerk macht LinkedIn weiter Konkurrenz

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 03 Aug 2016
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Verabredungen zum Business-Lunch, das kurze Gespräch in der Kaffeeküche, Weiterbildungen, Fachtagungen und Messen – lange Zeit boten nur diese Anlässe eine Möglichkeit zum Netzwerken. Das US-amerikanische Unternehmen LinkedIn verbindet seit 2003 online Arbeitgeber mit Arbeitnehmer und Investor mit Entrepreneur – zunächst auf dem englischsprachigen Markt, seit 2012 auf der ganzen Welt. Zwar schwächelt die Aktie seit dem Börsengang des Unternehmens im Jahr 2011, konnte aber 2016 den IT-Giganten Microsoft überzeugen, der vor kurzem ankündigte, LinkedIn in naher Zukunft übernehmen zu wollen. Zurzeit zählt das Unternehmen 433 Millionen registrierte Nutzer, 30 Standorte und 9700 Mitarbeiter weltweit; alleine mehr als 8 Millionen Nutzer gibt es im deutschsprachigen Raum.

LinkedIn im Profil

Der kostenfreie Basis-Account umfasst das Erstellen eines eigenen Nutzerprofils oder auch Unternehmensprofils in 24 Sprachen, die Suchfunktion, die Beteiligung an Gruppen, Netzwerkstatistiken und die Möglichkeit, Nachrichten an die eigenen Kontakte zu senden. Die Nachrichtenfunktion in Echtzeit stellt den direkten Kontakt zwischen Nutzern her und erinnert neben der ähnlichen Benutzeroberfläche an andere soziale Netzwerke wie Facebook und Google+. 17% der LinkedIn-Community beziehen die Premium-Variante, die ihnen mehr Statistiken über das Netzwerk und Transparenz von Unternehmensstrukturen sowie erweiterte Funktionen zum Organisieren des Nutzerprofils bietet. Zusätzlich veröffentlicht und verbreitet LinkedIns Nachrichtendienst „Pulse“ von Nutzern verfasste, blogbasierte Beiträge, die über branchenrelevante Neuerungen und Inhalte informieren.

Business as usual?

Besonders Gründer können von der Dynamik und der Internationalität der Firma aus dem Silicon Valley profitieren, indem sie über die Networking-Plattform neue Geschäftskontakte herstellen, eigene Netzwerke aufbauen und bereits vorhandene pflegen können. Neben den Individualnutzern, Arbeitssuchenden und Netzwerkern eröffnet LinkedIn vor allem Personalern und Gründern neue Perspektiven, um nach geeigneten Mitarbeitern zu suchen. Mit einem speziellen Account stehen Recruitern Suchfunktionen und Datenanalysen zur Verfügung, die das Spektrum aus passenden Bewerbern erweitern und damit das Einstellungsverfahren vereinfachen. Wie LinkedIn in das Unternehmen eingebunden werden kann, zeigen die „Business Solutions“ von LinkedIn auf

Big Data

Als digitales Adressbuch bietet LinkedIn Global Playern wie Start-ups nicht nur attraktive Kontakte, sondern arbeitet weiter an dem virtuellen Angeboten – beispielsweise der Werbeplatzierung von Unternehmen: Erst Ende Juni 2016 verkündete die Online-Plattform, die Werbemöglichkeiten um das „Programmatic Buying“ zu erweitern. Es soll Firmen eine individuellere, auf Daten basierende Webplatzierung ermöglichen, um potenzielle Endnutzer zukünftig gezielter anzusprechen. Der systematische Zugriff auf Accounts und die Erhebung von Nutzerdaten ist zwar in der Branche keine unübliche Praxis, brachte jedoch LinkedIn in der Vergangenheit vermehrt Kritik und Beschwerden wegen Datenschutzverletzungen ein. Insbesondere deutsche Verbraucherschützer warnen vor der Datengrube von LinkedIn und ziehen den deutschen Marktführer Xing in puncto Datensicherheit vor.

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 13 Jul 2016
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In direkter Konkurrenz zu Facebook führte Google 2011 das soziale Netzwerk Google+ ein und erschloss damit für sich den Markt der sozialen Medien. Dieser Vorstoß, den Facebook als Herausforderung für eigene Neuerungen ansah, erweiterte die Produktpalette des Suchmaschinen-Konzerns. Im Vergleich zu Googles international erfolgreicher Video-Plattform Youtube konnte Google+ zwar in kürzester Zeit die Zahl der Nutzer auf inzwischen 540 Millionen anwachsen lassen, doch blieb die Beliebtheit und der erhoffte „Traffic“ aus: insbesondere Individualnutzer fanden keinen Gefallen an diesem sozialen Medium. Google+ scheint für Individuen wie für Unternehmen ein Mittel zum Zweck oder auch das kleinere Übel: Nutzer des Email-Dienstes Gmail erhalten automatisch Zugriff auf ein Google+-Profil; Unternehmen legen Google+-Seiten an, damit sie vor allem als Suchmaschinentreffer sichtbar werden.

Ein Plus für Google

Trotz der Einöde in der Google+-Welt gibt es Gründe, die für die aktive Nutzung einer Google+-Seite sprechen. In erster Linie ist die Pflege des eigenen Google+-Eintrages vorteilhaft für die digitale Infrastruktur der Firma: Potenzielle Kunden erhalten auf einen Klick alle relevanten Informationen wie Lage, Öffnungszeiten oder bevorstehende Events und können sich mithilfe von Fotos oder eines virtuellen Rundganges vorab ein Bild machen. Der „Content“ des Google+-Auftrittes kann neben den typischen AdWords von Google zusätzlich zu einem besseren Listenplatz in der Suchmaschine verhelfen. Im Rahmen von Google+ können eigene Kreise („Circles“) aus wichtigen Kooperationspartnern, Medien und Influencern erstellt oder „Communities“ beigetreten werden. Da Google+ bezüglich der Beiträge auf der eigenen Seite ohne Logarithmen operiert, erreichen die Posts bislang alle Follower. Damit hat Google+ einen Vorteil gegenüber der eingeschränkten Reichweite von Facebook-Unternehmerseiten.

What’s new?

Fünf Jahre nach dem Launch des eigenen sozialen Netzwerkes bastelt Google weiter an neuen Produkten auf der Palette: Mit Hangouts on Air können beispielsweise Liveübertragungen realisiert werden. Das bevorstehende Google Post, womit bislang nur US-amerikanische Präsidentschaftskandidaten direkt in der Suchmaschine Beiträge veröffentlichen können, erinnert an den Kurznachrichtendienst Twitter; Lokalere Unternehmen erhalten eine Art „Local Business Card“, welche die Sichtbarkeit der Firmen weiter erhöhen wird.

Die Konkurrenz

Im Vergleich zu Facebook, Twitter, Instagram und Snapchat blieb der erhoffte Boom von Google+ etwas auf der Strecke. Die Monopolstellung des Silicon Valley-Konzerns lässt Unternehmen zwar wenig Wahl, aber bietet gleichzeitig eine Alternative zu den führenden sozialen Netzwerken. Obwohl Social Media-Experten Google+ aufgrund des Mangels an Interaktion mit einer Geisterstadt vergleichen, versetzte die Einführung des sozialen Netzwerkes den Riesen Facebook zunächst in Panik, wie der ehemalige Facebook-Angestellte Antonio García Martínez vor kurzem berichtete. Demnach können Unternehmen wie Gründer gespannt sein, welche Neuerungen und Verbesserungen Google in Zukunft bereithält.

Zum Weiterlesen…

Wired: So will Google mit neuen Social-Networking-Funktionen durchstarten

Business2Community: 6 Reasons Why Businesses Should Use Google+ to Improve Search Engine Optimization Results

The Verge: Google is letting celebrities and businesses post directly to search results

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 13 Jul 2016
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Im März dieses Jahres feierte Twitter bereits seinen 10 Geburtstag: Am 21. März 2006 veröffentlichte der Twitter-CEO Jack Dorsey seinen ersten Tweet, bevor der Kurznachrichtendienst „twttr“ im darauffolgenden Juli für die Öffentlichkeit zur Nutzung freigegeben wurde. Nach dem rasanten ersten Wachstum kann Twitter 2016 ca. 305 Millionen aktive Nutzer sowie geschätzte 500 Millionen passive Follower weltweit vorweisen. Jedoch stagnieren die Zahlen in den letzten Jahren und können nicht an Facebooks 1,59 Milliarden internationale Nutzer heranreichen. Dennoch sprechen Argumente für Twitter – insbesondere, wenn es um die Etablierung neuer Marken und Produkte geht.

Kurz und knapp

Twitter bietet Nutzern die Möglichkeit des „Microblogging“: Mit der Obergrenze von 140 Zeichen pro „Tweet“, in Anlehnung an einen zwitschernden Vogel als Logo des Unternehmens, müssen sich Nutzer als Microblogger kurzfassen, um ihre Botschaft effizient, aber verständlich zu vermitteln. Dabei liegt die optimalste Nachricht bei einer Zeichenanzahl zwischen 70 und 100. Wichtig ist vor allem, dass der Tweet einen „Content“ (also Inhalt) enthält oder als „Teaser“ genutzt wird, um die Twitter-Follower auf einen Link oder sogar sich selbst bzw. die eigenen Produkte oder Webpräsenz aufmerksam zu machen. Kostenpflichtige Werbeschaltungen sind ebenfalls möglich.

Das erste Zwitschern

Start-ups und ihre Gründer können von der Dynamik auf Twitter profitieren. Aufgrund der Anzahl an Tweets pro Minute (über 300.000) entsteht zwar das Risiko, dass Nachrichten leicht in der Masse untergehen, die Spontanität dieses sozialen Netzwerkes trägt jedoch ein Viralitätspotenzial in sich, welches Unternehmen in kürzester Zeit bekannt machen kann. Darüber hinaus können Gründer bereits im Entstehungsprozess ein Netzwerk aus Followern aufbauen und über den Entwicklungsprozess ihres Start-ups oder kommenden Produkts in Echtzeit berichten. Hinter die Kulissen eines aufstrebenden Unternehmens zu schauen, verleiht eine persönliche Note und Authentizität. Daher kann sich beispielsweise der CEO als Gesicht bzw. Sprachrohr des Unternehmens mit einem eigenen Account zu Wort melden.

Das Ein-mal-Eins

In der Regel sollten die Tweets nicht nur vom eigenen Unternehmen oder der Marke handeln. Deshalb eignet sich Twitter besonders für die Ankündigung von Kooperationen, kurzzeitigen Aktionen und kommenden Veranstaltungen, aber auch, um sich an gesellschaftlichen, politischen oder wirtschaftlichen Debatten mit einem Statement zu beteiligen. Um eine größere Reichweite und potenzielle Interaktion in der Twitter-Community zu erzielen, sind höchstens ein bis zwei Hashtags – weniger ist mehr – und, falls möglich, die Verlinkung eines anderen Twitter-Accounts (@Name) unverzichtbar. Dabei warnen Twitter-Experten davor, die Funktion des @-Zeichens zu verwechseln: Am Anfang eines Tweets ist die Nachricht nur für den angesprochenen Nutzer sichtbar, innerhalb des Satzes können alle Follower den Tweet lesen.

Wer tweetet wann?

Denn das Ziel vieler Tweets ist es, „retweetet“, d.h. erwähnt zu werden. Dadurch erhöht sich die Reichweite, Nutzer werden auf das Unternehmen aufmerksam und potenzielle Anspruchsgruppen werden ersichtlich. In Deutschland ist Twitter mit seinen 12 Millionen aktiven Nutzern monatlich eine etablierte Größe im Kreis der sozialen Netzwerke. Als Kurznachrichtendienst wird es ebenso von Politikern, Journalisten und Meinungsmachern genutzt, um Diskussionen anzufachen oder eigene Standpunkte zu vertreten. Durch die Schnelllebigkeit ist eine gewisse Regelmäßigkeit der Tweets notwendig, um im Gespräch zu bleiben. Die besten Tage sind laut verschiedener Analysen von Nutzerverhalten am Freitag sowie am Wochenende. Der Erfolg eines Tweets orientiert sich am Alltag der Twitter-Nutzer: Frühmorgens tweeten; zum Mittagessen retweeten; in den späten Abendstunden möglicherweise den Tweet von morgens wiederverwenden.

In Zukunft…

Anfang 2016 machten viele Meldungen über Twitter die Runde. Personelle Schwierigkeiten in der Führungsetage wechselten sich mit der Panik der Twitter-Nutzer ab, Twitter wolle die 140 Zeichen abschaffen und Facebook nachahmen. Nun laufen andere soziale Medien wie Instagram und Snapchat Twitter den Rang ab. Zwar nutzen vor allem US-amerikanische Teenagers laut eines Medienberichts Twitter neben Snapchat als Nachrichtenquelle, doch lässt dieser Umstand die Twitter-Community kaum mehr anwachsen. Aus diesem Grund modernisiert die Firma aus San Francisco: optimierte Nutzerfreundlichkeit, längere Videos via Twitters Video-App „Vine“ und eine datensichere App für VIP-Nutzer. Trotzdem hält die Komplexität dieses sozialen Mediums viele Social Media-Nutzer und auch Unternehmen von der erfolgreichen Nutzung und Einbindung in den Alltag immer noch ab.

Zum Weiterlesen…

deutsche startups: Know How – Quasi alles, was du über Twitter wissen musst

Gründerszene Lexikon Twitter

deutsche startups: Wie man einen CEO zum Twitter-Profi werden lässt

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 13 Jul 2016
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Wenn ich groß bin, werde ich Youtuber – so oder ähnlich äußern sich einige Schülerinnen und Schüler im 21. Jahrhundert auf die Frage nach ihrem Berufswunsch. Dafür lädt Youtube potenzielle Video-Stars bereits zu Boot-Camps ein. Die Video-Plattform, die 2005 online ging und im darauffolgenden Jahr bereits der Google-Gruppe angehörte, wird inzwischen nicht nur von Digital Natives genutzt. Jeder findet auf Youtube etwas zum Sehen, Hören, Lachen oder Weinen; sei es ein Katzenvideo, Kochkurs oder das neuste Schlagerlied. Der seit 10 Jahren anhaltende Erfolg von Youtube zeigt sich anhand der Statistiken des Unternehmens: Mehr als 1 Milliarde Menschen nutzen die Online-Plattform, die in 88 Ländern und in 76 Sprachen existiert. Laut Youtube verwenden einige Nutzer das Video-Portal vergleichbar zu ihrem TV-Gerät.

Urheberrechte?

Zwar geriet der internationale Marktführer aus Kalifornien im vergangenen Jahrzehnt seines Bestehens aufgrund Unstimmigkeiten des Urheberrechts oder ungenügenden Lizenzverträgen vor allem bei Kreativschaffenden in die Kritik, versuchte jedoch mit der Einführung der Content ID 2014 diese Rechtslücken auszufüllen. In Deutschland griff beispielsweise die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) ein und sperrt seit einigen Jahren Videos, die urhebergeschütztes Material zeigen. Dennoch beschwerten sich namhafte Musiker im Sommer 2016 bei der EU-Kommission, um eine stärkere Kontrolle zu bewirken, da die Nutzung von Youtube anders als bei führenden Musik-Streaming-Diensten kostenlos ist: wie zum Beispiel in diesem Artikel der Zeit nachzulesen ist.

Your Tube

Auch für manches Start-up bietet sich Youtube entsprechend der Zielgruppe als Online-Kanal an: Insbesondere Teenager nutzen neben der Altersgruppe der 18- bis 34-jährigen verstärkt die Video-Plattform als eine Quelle der Inspiration oder als Trend-Barometer, da über Youtube bekannt gewordene Video-Blogger (kurz: Vlogger) ihre Einschätzung zu diversen Themen oder Produkten geben, deren Video-Beiträge in kürzester Zeit viral gehen. Nicht nur das Influencer-Marketing mithilfe einer Internet-Bekanntheit birgt Chancen für den Launch eines neuen Produktes, auch ein eigener Youtube-Kanal kann Verbraucher über neuste Entwicklungen informieren oder Hintergrund-Storys zur Unternehmenskultur bieten. Um ein ansprechendes Video anzufertigen, bietet Youtube mit der Creator Academy Hilfestellung und Tipps an.


Zum Weiterlesen…

Gründerszene: Was Startups beim Aufbau eines YouTube-Kanals beachten müssen

deutsche startups: YouTube-Marketing für Start-ups – 10 Tipps und Tricks

Startup Report: Der eigene Channel bei Youtube

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 08 Jul 2016
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Facebook gilt inzwischen als Klassiker unter den sozialen Medien. Mit bis zu 1,59 Milliarden Nutzern führte es einst jahrelang die Rangliste der beliebtesten sozialen Netzwerke an und machte nationalen und regionalen Online-Communities starke Konkurrenz. Vom international bekannten CEO Mark Zuckerberg bis zum US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama ist die Liste an öffentlich bekannten Nutzern lang – ebenso von Unternehmen, sei es von Global Playern oder aufstrebenden Start-ups. Viele verlassen sich auf die Relevanz von Facebook. Der Internet-Riese aus dem Silicon Valley betreibt nicht nur Facebook als weltweit bekannte Online-Community, sondern übernahm 2014 darüber hinaus die Video- und Foto-Sharing-App Instagram sowie den Smartphone-Messengerservice WhatsApp und wagte 2012 sogar den Börsengang.

Vorteile

Als universitäre Online-Kommunikationsplattform gestartet, bietet Facebook seinen Nutzern neben der Möglichkeit, sich selbst zu präsentieren und mit seinen Facebook-Freunden im Kontakt zu bleiben, auch personalisierte Informationen und Unterhaltung. Die internationale Popularität dieses Social Media-Kanals macht es für etablierte, aber auch aufstrebende Unternehmen attraktiv, die eigene Beliebtheit anhand von Follower-Zahlen, Reichweiten und Interaktionen täglich abzurufen. Der Einzug von Big Data in die Unternehmenskultur vereinfachte die Kommunikationswege zum potentiellen Kunden und damit die „Customer Relations“. Seit der Etablierung des Mediums als Marketinginstrument, erhalten Unternehmen also mit wenigen Mausklicken und über einen längeren Zeitraum einen Überblick über ihre Leistungen, die über die üblichen Verkaufszahlen und aufwendigen Studien hinausgehen.

Facebook fürs Unternehmen

Im Jahre 2015 waren pro Tag durchschnittlich 1,04 Milliarden Menschen auf Facebook aktiv; mehr als 50 % von ihnen via die Smartphone-App. Dieses Datenvolumen verheißt eine große Reichweite für Unternehmen, die Facebook für eigene Marketingzwecke nutze. Schließlich gibt es laut Facebook bereits 50 Millionen „small businesses“, die 80 % der Werbeeinnahmen von Facebook ausmachen. Für etablierte Unternehmen wie für Gründer sei gesagt, dass die gewünschte Aufmerksamkeit abhängig vom Budget ist. Da Facebook sich seiner Attraktivität für Unternehmen bewusst ist, bietet der Konzern einen eigenen Webauftritt für Firmen an, der in wenigen Schritten zur Facebook-Werbeanzeige verhilft.

Wozu?

Wem die klassische Werbeanzeige auf Facebook nicht genug ist, der kann seinen Nutzern im Sinne des „Content Marketing“ einen Mehrwert bieten, sie zur Interaktion auffordern, zu Veranstaltungen einladen, Gewinnspiele ausschreiben, auf neue Produkte hinweisen oder sie auch mal hinter die Kulissen schauen lassen. Durch rege Aktivität und Interaktion auf Facebook bleibt das Unternehmen präsent, zeigt sich durch die Kundennähe als zeitgemäß und bindet seine Kunden dadurch langfristig. Dank der Planungsfunktion für Unternehmensseiten, den sogenannten „Fanpages“, kann jeder Beitrag zur besten Sendezeit gepostet werden: Für Facebook liegt dieses Zeitfenster meist am Abend, zwischen 20 und 22 Uhr, aber auch am Morgen greifen viele Nutzer nach dem Aufwachen zuerst zum Smartphone.

Im Endeffekt…

Ein Vorteil für den Vertrieb der firmeneigenen Produktpalette bietet die Funktion „Call to Action“ auf der eigenen Facebook-Fanpage, die Nutzer auf die eigene E-Commerce-Seite, den Ticketverkauf oder den Webauftritt verleiht und so die Chance eines unmittelbaren Kaufes erhöht. Die verstärkte Einbindung dieser Funktion und die damit erfolgreiche Verknüpfung von Sales und Marketing mithilfe des Mediums Facebook können sich vor allem Gründer von Anfang an zu Nutze machen. Mehr zu dieser Entwicklung hier.

Doch die vielen eigens kreierten Ausdrücke erscheinen besonders langjährigen Unternehmen nichtssagend und lassen Facebook möglicherweise als zeitintensives Medium erscheinen. Falls weiterhin Fragen bestehen, hilft dieses Facebook-Lexikon für den Einstieg weiter.

In : Allgemein Comments : 0 Author : Shaghayegh Date : 27 Jun 2016
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Am Anfang steht oft nur die Idee und der Wille diese auch umzusetzen. Sei es eine innovative Geschäftsidee oder ein etabliertes Geschäftsmodell. Viele Gründer starten in der Anfangsphase ihrer Unternehmung oft als Einzelkämpfer. Relativ schnell wird dann jedoch ein Punkt erreicht, an dem die anfallenden Aufgaben unmöglich alleine bewältigt werden können. Da die meisten Gründer, gerade nach den ersten Erfolgen weiter wachsen wollen, gibt es dann nur einen Weg: Die ersten Mitarbeiter müssen gefunden werden und man wird zum Arbeitgeber.

In dieser Phase werden oft Fehler gemacht, welche schlussendlich sogar die Existenz des gesamten Unternehmens gefährden können. Wir stellen euch hier die typischen Fallstricke des deutschen Arbeitsrechts vor, welche es unbedingt gilt zu umschiffen.

1. Problem der Scheinselbstständigkeit

Viele Unternehmensgründer arbeiten gerade zu Beginn gerne mit sogenannten freien Mitarbeitern zusammen. Der vermeintliche Vorteil: Kein Arbeitsvertrag und damit keine Verpflichtungen wie z.B. Sozialabgaben und bezahlte Urlaubs- und Krankheitstage. Das deutsche Arbeitsrecht trifft allerdings viele allgemeine Regelungen und bewertet die meisten Situationen aus rein objektiver Sicht. Das beudeutet in der Praxis, dass der vermeintlich freie Mitarbeiter oft die gleichen Kriterien eines angestellten Mitarbeiters erfüllt und somit als schneinselbstständig eingestuft wird. Dieses Risiko sollte daher von vornherein vermieden werden. Unter Umständen muss der Arbeitgeber nämlich in einem slchen Fall die Sozialversicherungsbeiräge der letzte vier Jahre nachzahlen. Bei mehreren Mitarbeitern kann die Höhe der geforderten Gesamtsumme das junge Unternehmen schnell in eine finanzielle Schieflage bringen.

2. Zu viele Überstunden

Besonders zu Beginn wird oft bei Tag und Nacht gearbeitet und die Mitarbeiter häufen schnell einen gewaltigen Berg an Überstunden an. Aus arbeitsrechtlicher Sicht gibt eszwei wichtige Begrenzungen in Sachen Überstunden: Zum einen die Arbeitszeit, die im Vertrag vereinbart wurde und zum anderen die gesetzlichen Grenzen der Arbeitszeit, welche sich aus dem Arbeitszeitgesetz ergeben. Wird die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit überschritten, kann der Arbeitnehmer Nachzahlungen gerichtlich geltend machen. Bei einer Überschreitung der gesetzlichen Grenze kommt es zudem zu einer Ordnungswidrigkeit, sodass in der Regel ein nicht unerhebliches Bußgeld zu erwarten ist.

3. Praktikanten

Gerade in der Startupszene sind Praktikanten, welche für einen kurzen Zeitraum für eine geringe Vergütung das Unternehmen unterstützen äußerst beliebt. Ein Praktikant (häufig Studenten) soll in erster Linie etwas Lernen und sich für einen späteren Berufseinstieg orientieren. In vielen Startups fehlt allerdings oft die Zeit und der Wille sich um die eingestelten Praktikanten wirklich zu kümmern. Die Folge ist, dass der Praktikant voll mitarbeiten soll und so als günstige Arbeitskraft dem Unternehmen zur Verfügung steht. Auch hier müssen die genauen gesetzlichen Bestimmungen für Praktikanten unbedingt beachtet werden, damit es nicht zu ener Nachzahlung der Sozialversicherungsbeiträge kommen kann.

4. Stellenausschreibung

Seitdem in Deutschland das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gilt, müssen Unternehmen bei der Ausschreibung von Stellen besonders aufpassen. So wäre z.B. eine Stellenauschreibung mit dem Titel „Junge, weibliche Mitarbeiterin für Sekretariatsbereich gesucht“ äußerst problematisch, da sie ältere, männliche Bewerber diskriminiert. jeder Unternehmer sollte sich daher unbedingt mit den wichtigen Regelungen des allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz vertraut machen um Klagen von abgelehnten Bewerbern von vornehrein zu vermeiden.

5. Die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes

In der Gründerzeit geht es häufig drunter und drüber. Die angemieteten Büroräume werden schnell zu klein, sodass neue Mitarbeiter zum Teil in fensterlosen Nebenräumen provisorisch untergebracht werden. Es gibt aber bestimmt Grundregeln in Bezug auf ausreichend Luftzufuhr, Platz und Nichtraucherschutz, welche unbedingt eingehalten werden sollten. Ansonsten drohen bei Behördenbesuchen hohe Bußgelder.

Nächste Woche stellen wir euch weitere fünf Fallstricke vor …

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 22 Jun 2016
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Wer im 21. Jahrhundert ein Unternehmen gründet, sollte sich fragen, inwiefern Social Media dabei eine Rolle spielen soll und den wirtschaftlichen Einstieg erleichtern und vorantreiben kann. Was vielen Gründern selbstverständlich erscheint, kann in der Umsetzung variieren. Jedes Start-up sollte sich deshalb in der Planungsphase mit dem eigenen digitalen Auftritt auseinandersetzen. Doch welchen Nutzen hat der Einstieg und die Pflege des Unternehmens in den sozialen Medien und Netzwerken schlussendlich für die erfolgreiche Gründung?

Pro und Contra

Zunächst sollten die Vorteile und Nachteile eines digitalen Fußabdruckes abgewogen werden. Sichtbarkeit sowie Reichweite können den Unterschied machen, wenn es nicht nur um eine gewünschte Ziel-, sondern ebenso um eine mögliche Anspruchsgruppe geht: Beispielsweise erhoffe ich mir, mit meinem Produkt vor allem die Altersgruppen der Jugendlichen bis jungen Erwachsenen anzusprechen; meine noch unsichtbare Anspruchsgruppe, denen mein Angebot überraschenderweise auch gefällt, bezieht ihre Informationen jedoch aus Print- und Fernsehwerbung. Trotz der voranschreitenden Digitalisierung des Alltags muss berücksichtigt werden, dass mit dem Marketinginstrument Social Media in erster Linie ausschließlich Nutzer von digitalen Medien und sozialen Netzwerken erreicht werden.

Qualität und Quantität

Sobald die Entscheidung zugunsten von Social Media fällt, müssen Qualität und Quantität festgelegt werden. Qualität steht dabei in Abhängigkeit zur Quantität: Nutze ich so viele verschiedene Kanäle wie möglich, oder steht ein soziales Medium im Fokus? Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat, Google+, Tumblr, Pinterest… – die Auswahl ist groß und genauso deren Nutzerprofile. Was vor 10 Jahren Facebook war, scheint nun Snapchat zu sein: zunächst als eine Domäne der Trendsetter und Jugend, etablieren sich soziale Medien aufgrund ihrer steigenden Beliebtheit und werden schließlich nicht nur von den eigenen Eltern oder Großeltern, sondern ebenso von namhaften Firmen genutzt. Die Wahl sollte schließlich anhand der Bekanntheit des Mediums sowie der gewünschten Zielgruppe getroffen werden.

Zeit und Geld

Wenn Social Media zum Einsatz kommt, muss dafür nicht nur Arbeitszeit, sondern gegebenenfalls Budget eingeplant werden. Aufgrund der Logarithmen von sozialen Medien muss mir als Unternehmen bewusst sein, dass die Sichtbarkeit und die Reichweite von der regelmäßigen Pflege der Social-Media-Kanäle, der Popularität der Unternehmensseiten und insbesondere der darüber beauftragten Werbeschaltung abhängig sind: Je mehr Zeit und Geld investiert wird, desto effektiver und erfolgreicher ist der „Traffic“, d.h. das Nutzeraufkommen auf meinen Seiten.

Kommunikation und Interaktion

Die Qualität der digitalen Präsenz orientiert sich folglich an einer zielgruppenorientierten Nutzung, der Wahl der verschiedenen Social-Media-Kanäle und der zeitlichen und finanziellen Investition in Arbeitskraft, die dem Unternehmen zur Verfügung steht, um diese zu betreuen – insbesondere, da Social Media von Spontanität lebt und seine Nutzer zur Interaktion einlädt. Aus diesem Grund werden soziale Medien auch als Kanäle bezeichnet, die das Unternehmen nutzt, um auf direkten Weg mit seinen Nutzern kommunizieren und interagieren zu können: Der interaktive Aufbau von sozialen Medien als Marketinginstrument ermöglicht es Firmen, mit seinen Anspruchsgruppen in einen Dialog zu treten, eröffnet neue Wege, die Unternehmensleistung sowie Popularität zu evaluieren, und bietet vor allem Start-ups die Chance, auf sich aufmerksam zu machen.