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Digitales Marketing 2.0. – die Anziehungskraft des visuellen. - In:

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 10 Okt 2016
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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – dieser Spruch bewahrheitet sich beim Thema Instagram, Snapchat und Co. Ob Content oder Affiliate Marketing: Soziale Medien können helfen, die Bekanntheit eines Unternehmens, einer Marke oder eines Produktes zu steigern. Genauso, wie viele Blogger und sogenannte Vlogger (Video-Blogger) auf eine Vielzahl von Kanälen nicht mehr verzichten können, setzen inzwischen auch Unternehmen auf die Anziehungskraft des Visuellen. Influencer-Marketing ist für etablierte Unternehmen zu einem der effektivsten Instrumente geworden, um die eigene Zielgruppe zu erreichen. Mithilfe eines Influencers – ob Model, Schauspieler, Fitness-Guru oder Internetstar – präsentiert sich eine Marke authentisch und „nah“ am Endverbraucher. Nach dem Motto „was xy hat, brauche ich auch“, vertrauen die Follower ihren Idolen, die für die Qualität des Produktes bürgen. Im folgenden wollen wir Euch die wichtigsten sozialen, visuellen Medien und Ihren Nutzen für Unternehmen vorstellen.

Instagram: Via kostenloser Smartphone-App können Nutzer ihr Bildmaterial mithilfe der bekannten Filter und Tools bearbeiten, veröffentlichen und auf anderen sozialen Medien teilen, aber auch anderen Nutzern folgen und deren Fotos, Videos und Stories „herzen“, kommentieren und „regramen“ (teilen). Die Gründer Kevin Systrom (CEO) und Mike Krieger (CTO) stellten ihren Foto-Sharing-Dienst erstmals im Oktober 2010 zum kostenlosen Download im App-Store bereit; 2012 folgte die Übernahme durch den Facebook-Konzern für einen Kaufpreis von 1 Milliarde US-Dollar. Seitdem ist die Nutzerzahl laut dem Kalifornischen Unternehmen auf 500.000 Instagrammer angestiegen. 2016 überraschte die Foto-App ebenfalls mit einem neuen Design sowie überarbeiteten Logo, führte die viel diskutierte Stories-Funktion ein, die Snapchat sehr ähnelt, und ermöglicht seinen Nutzern, in Fotos zu zoomen oder Bildmaterial mit anstößigen Hashtags herauszufiltern. Für Unternehmen gibt es die Möglichkeiten, Werbung zu schalten, die in den News-Feeds der Nutzer auftaucht, ein Business-Profil zu erstellen und mit Instagram Insights Nutzeraktivität zu messen (https://business.instagram.com/gettingstarted/ ).
Handelsblatt: Instagram – Der neue Liebling der Werbebranche ( )
Curved: Instagram Stories: die besten Tipps und Tricks für die Snapchat-Konkurrenz ()

Snapchat: Fotos und Videos, die in wenigen Minuten verschwinden – das ist die Besonderheit an der Instant-Messaging-App. Diese Idee machte das Gespenst auf gelben Hintergrund in den letzten fünf Jahren zu einem der beliebtesten Online-Dienste für Smartphone und Tablet, vor allem bei jungen Menschen (http://www.sueddeutsche.de/digital/trend-app-schnapp-den-teenie-1.3133447). Seit September 2011 wuchs das in Los Angeles ansässige Unternehmen auf 100 Millionen Nutzer pro Tag an. Die Flüchtigkeit der Bilder machten zunächst den besonderen Reiz der App aus, inzwischen bieten auch bekannte Mediengrößen und Marken Infos in Echtzeit an. Zwar machen die Gründer Evan Spiegel und Robert Murphy einiges anders – z.B. gibt es keine detaillierten Nutzerprofile – dafür öffnet Snapchat sich nun dem Behavioral Targeting , um die App interessanter für Unternehmen und deren Marketingstrategien zu gestalten. Damit können Unternehmen ebenfalls Ads in der App platzieren.

Hootsuite Blog: Snapchat for Business: The Ultimate Marketing Guide
Impulse: Was Unternehmen über Snapchat wissen sollten

YouTube : Beim Thema Influencer-Marketing darf die Video-Online-Plattform nicht fehlen, schließlich hat die Google-Tochter bereits einigen Unbekannten zum Promi-Status verholfen. Die Internet-Stars nutzen die Plattform, um in ihren Vlogs (Video-Blogs) ihr Privatleben zu präsentieren, Produkte zu testen und zu bewerten oder ihren Followern Tipps zu geben. Die Bekanntheit der Trendsetter, insbesondere unter Jugendlichen, haben sich Unternehmen mithilfe von YouTube for Business schon längst zu Nutze gemacht und statten die Youtuber mit ihren Produkten aus. Mehr über YouTube im Amapola-Blogartikel!
T3n: 8 Tipps für die eigene YouTube-Strategie: Was Kanal-Betreiber beachten sollten
Gründerszene: Was Startups beim Aufbau eines YouTube-Kanals beachten müssen

Pinterest : Weltweit mit 100 Millionen monatlich aktiven Nutzern beliebt, aber in Deutschland noch relativ unbekannt bietet Pinterest einen Katalog von Bildern und Videos zum Favorisieren, Teilen und Kommentieren. Nutzer können Bildmaterial zu ausgewählten Themen entdecken und sich – beispielsweise zum Kauf – visuell inspirieren lassen. Damit birgt die virtuelle Pinnwand ein Marketingpotential für Unternehmen, dem das Start-Up mit ihrem Angebot Pinterest für Unternehmen nachkommt.
t3n: Content-Marketing mit Pinterest: So holt ihr das Optimum aus dem sozialen Netzwerk
Gründerszene: Pinterest als Marketing-Tool: Fünf Tipps
Gründerszene: Pinterest lässt Nutzer wieder Geld verdienen 

Flicker: Yahoos Foto-Community bietet Unternehmen zwar wenig, lässt sich aber bezüglich Werbeplatzierungen in das Marketingkonzept integrieren.
SmallBusiness.com: Your Small Business Should Be Using Flickr

Tipps:
– Wichtig für Influencer wie Unternehmen ist es, authentisch und transparent zu bleiben: Schleichwerbung vermeiden, Hashtags wie #sponsored oder #ad nutzen.
– Storytelling ist essentiell! Nicht das Produkt, sondern die (Marken-)Botschaft bzw. Mehrwert sollte im Vordergrund stehen.
– Weniger ist immer mehr: Auf Qualität und Ästhetik achten, die eigene Anspruchsgruppe kennen.

Zum Weiterlesen:
Handelsblatt: Whatsapp, Facebook, Instagram – Die beliebtesten Apps in Deutschland
Onlinemarketing.de: Match vs. Reach – Worauf kommt es im Influencer Marketing wirklich an?

WordPress für Gründer: Die essentiellen Plugins"Was ich schon immer wissen wollte..." – Lektüretipps für Gründer