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Social Media – wieso, weshalb, warum? - In: Allgemein

In : Allgemein Comments : 0 Author : Mareike Hengelage Date : 22 Jun 2016
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Wer im 21. Jahrhundert ein Unternehmen gründet, sollte sich fragen, inwiefern Social Media dabei eine Rolle spielen soll und den wirtschaftlichen Einstieg erleichtern und vorantreiben kann. Was vielen Gründern selbstverständlich erscheint, kann in der Umsetzung variieren. Jedes Start-up sollte sich deshalb in der Planungsphase mit dem eigenen digitalen Auftritt auseinandersetzen. Doch welchen Nutzen hat der Einstieg und die Pflege des Unternehmens in den sozialen Medien und Netzwerken schlussendlich für die erfolgreiche Gründung?

Pro und Contra

Zunächst sollten die Vorteile und Nachteile eines digitalen Fußabdruckes abgewogen werden. Sichtbarkeit sowie Reichweite können den Unterschied machen, wenn es nicht nur um eine gewünschte Ziel-, sondern ebenso um eine mögliche Anspruchsgruppe geht: Beispielsweise erhoffe ich mir, mit meinem Produkt vor allem die Altersgruppen der Jugendlichen bis jungen Erwachsenen anzusprechen; meine noch unsichtbare Anspruchsgruppe, denen mein Angebot überraschenderweise auch gefällt, bezieht ihre Informationen jedoch aus Print- und Fernsehwerbung. Trotz der voranschreitenden Digitalisierung des Alltags muss berücksichtigt werden, dass mit dem Marketinginstrument Social Media in erster Linie ausschließlich Nutzer von digitalen Medien und sozialen Netzwerken erreicht werden.

Qualität und Quantität

Sobald die Entscheidung zugunsten von Social Media fällt, müssen Qualität und Quantität festgelegt werden. Qualität steht dabei in Abhängigkeit zur Quantität: Nutze ich so viele verschiedene Kanäle wie möglich, oder steht ein soziales Medium im Fokus? Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat, Google+, Tumblr, Pinterest… – die Auswahl ist groß und genauso deren Nutzerprofile. Was vor 10 Jahren Facebook war, scheint nun Snapchat zu sein: zunächst als eine Domäne der Trendsetter und Jugend, etablieren sich soziale Medien aufgrund ihrer steigenden Beliebtheit und werden schließlich nicht nur von den eigenen Eltern oder Großeltern, sondern ebenso von namhaften Firmen genutzt. Die Wahl sollte schließlich anhand der Bekanntheit des Mediums sowie der gewünschten Zielgruppe getroffen werden.

Zeit und Geld

Wenn Social Media zum Einsatz kommt, muss dafür nicht nur Arbeitszeit, sondern gegebenenfalls Budget eingeplant werden. Aufgrund der Logarithmen von sozialen Medien muss mir als Unternehmen bewusst sein, dass die Sichtbarkeit und die Reichweite von der regelmäßigen Pflege der Social-Media-Kanäle, der Popularität der Unternehmensseiten und insbesondere der darüber beauftragten Werbeschaltung abhängig sind: Je mehr Zeit und Geld investiert wird, desto effektiver und erfolgreicher ist der „Traffic“, d.h. das Nutzeraufkommen auf meinen Seiten.

Kommunikation und Interaktion

Die Qualität der digitalen Präsenz orientiert sich folglich an einer zielgruppenorientierten Nutzung, der Wahl der verschiedenen Social-Media-Kanäle und der zeitlichen und finanziellen Investition in Arbeitskraft, die dem Unternehmen zur Verfügung steht, um diese zu betreuen – insbesondere, da Social Media von Spontanität lebt und seine Nutzer zur Interaktion einlädt. Aus diesem Grund werden soziale Medien auch als Kanäle bezeichnet, die das Unternehmen nutzt, um auf direkten Weg mit seinen Nutzern kommunizieren und interagieren zu können: Der interaktive Aufbau von sozialen Medien als Marketinginstrument ermöglicht es Firmen, mit seinen Anspruchsgruppen in einen Dialog zu treten, eröffnet neue Wege, die Unternehmensleistung sowie Popularität zu evaluieren, und bietet vor allem Start-ups die Chance, auf sich aufmerksam zu machen.

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