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10 Gründe für das Scheitern von Startups - In: Uncategorized

In : Uncategorized Comments : 0 Author : Shaghayegh Date : 27 Mai 2016
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1. Zu schnelles Wachstum

Viele Startups gehen mit dem ersten unternehmerischen Erfolg falsch um. Nicht wenige Gründer „übernehmen“ sich indem sie in zu kurzer Zeit zu viel Fremdkapital in das eigene Unternehmen holen, zu hohe Ausgaben haben und insbesondere zu viele Mitarbeiter anstellen. Schnell kann die eigene Größe dann bei den ersten Umsatzeinbrüchen zum Problem werden. Die Verkleinerung des Unternehmens gestaltet sich in solchen Fällen oft schwierig. Gründer sollten also trotz ersten euphorischen Erfolgen die Bodenhaftung nicht verlieren und lieber langsamer, dafür aber gesünder wachsen.

2. Unzureichende Finanzierung

Hier liegt das Problem oft bereits in dem Finanzierungsplan. Viele Gründer vergessen bei der Erstellung Kosten für zukünftige Mitarbeiter, Beraterhonorare (insbesondere Rechtsrat durch Fachanwälte) oder aber auch das eigene Gehalt (Von irgendetwas müssen schließlich auch Gründer leben können).

3. Probleme im Gründerteam

Laut Studien scheitern über 60 % der neu gegründeten Startups wegen Problemen im Team. Ein häufiger Grund für das Scheitern liegt in einer ungleichen Verteilung der Fähigkeiten. Ein funktionierendes Team besteht in der Regel aus Leuten mit ganz unterschiedlichen Kompetenzen, die durch ihr Zusammenwirken erfolgreich sind. Andere Probleme sind private Streitigkeiten unter den Gründern, eine unfaire Verteilung der Unternehmensanteile oder mangelnde Zusammenarbeit der einzelnen Teammitglieder.

4. Mangelndes betriebswirtschaftliches Wissen

Es gibt Gründer, die haben eine spitzen Geschäftsidee und sind auch hoch motiviert diese umzusetzen. Doch fehlt es ihnen an betriebswirtschaftlichem Grundlagenwissen. Ohne dieses Wissen werden aber viele Dinge im Kern falsch angegangen. Es ist nicht notwendig ein abgeschlossenes BWL-Studium vorzuweisen. Das Wissen kann recht leicht durch das besuchen von Seminaren und Lesen einiger guter Bücher erlangt werden.

5. Unfähigkeit zur selbstkritischen Analyse

Dieses Problem ist besonders häufig zu beobachten. Viele Gründer tun sich äußerst schwer, wenn es um die Analyse der eigenen Schwächen geht. Eine ständige selbstkritische Betrachtung ist aber ungemein wichtig. Einige Unternehmer malen sich die Dinge so schön, dass ihre Sichtweise mit der Realität nicht mehr viel zu tun hat. Die Folgen kann man sich leicht ausmalen..

6. Schlechte Verwaltung / Ordnung
„Ordnung ist das halbe Leben“. Diesen altbacken klingenden Spruch sollten sich Gründer hinter die Ohren schreiben. Nicht wenige scheitern daran, dass sie Termine für wichtige Anmeldungen verschlafen, eine unprofessionelle Buchhaltung haben, Steuerprobleme bekommen und schließlich im eigenen Verwaltungschaos versinken.

7. Rechtliche Stolpersteine

Viele Gründer unterschätzen die rechtlichen Fallstricke einer Unternehmensgründung. Bei einigen weist das Geschäftsmodell an sich bereits erhebliche rechtliche Probleme auf. Andere stolpern über arbeitsrechtliche Regelungen, fehlende Genehmigungen oder Steuerprobleme.

8. Fehlender Nutzen

Es ist eigentlich verblüffend, aber bei vielen Startups fehlt bei genauerem Hinsehen ein wirklicher Nutzen des Produkts. Oft sind die Gründer von ihrer eigenen Idee so sehr begeistert, dass sich der Realität verschließen und ernsthafte Marktanalysen zu wenig oder überhaupt nicht betreiben.

9. Marketingdefizit

„Wer nicht wirbt, der stirbt“. Die Bedeutung des Marketings wird zwar nur selten unterschätzt, dennoch gelingt es vielen Startups nicht ihr Produkt erfolgreich zu vermarkten. Oft fehlt es hier an einer durchdachten Strategie. Viele Gründer wollen gerade in der Anfangsphase Geld sparen und investieren nicht in erfahrene Marketingexperten. Oft stellt sich das als folgeschwerer Fehler heraus.

10. Keine klare Zielgruppe

Viele junge Unternehmen können ihre Zielgruppe nicht genau benennen. Das wird vor allem bei der Umsetzung des Marketings zum Problem. Wer beim Marketing seine Zielgruppe nicht genau kennt, verliert jede Menge Geld. Die Analyse der eigenen Zielgruppe sollte deshalb sehr gründlich erfolgen und regelmäßig neu vorgenommen werden.

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